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Mittwoch, 9. August 2006
Der Kampf gegen den Terror
tobi-wan, 16:23h
Wenn die USA mal wieder von Terroristen bedroht wird, könnte Bush die Hilfe eines Mannes sicher gut gebrauchen: Jack Bauer. Er ist Agent und weiß, wie man mit Terroristen umzugehen hat. Bauer darf nämlich nicht zimperlich sein und opfert auch unschuldige, um einen Anschlag zu verhindern. Besonders häufig muss er aber Menschen foltern, um sie zu wichtigen Geständnissen zu bewegen. Dass sein Privatleben eine Ruine ist, versteht sich von selbst. Doch auch Bush dürfte wissen, dass Bauer nur fiktiv ist, und zwar als Hauptfigur in der erfolgreichen Thriller-Serie 24. In Deutschland gibt es davon vier Staffeln auf DVD. Eine Staffel besteht aus 24 Episoden. Sie spielen in Echtzeit und zeigen, wie die Terrorbehörde CTU mehr oder weniger erfolgreich versucht, Anschläge auf die USA zu verhindern. Das ganze ist wirklich ungemein spannend inszeniert. Jede Folge endet mit einem üblen Kliffhänger und prinzipiell kann jeder Charakter in jeder Folge sterben (ausgenommen Jack Bauer). Keine Serie geht so unbarmherzig mit ihren Protagonisten um und lässt den Zuschauer durch eine feine Charakterzeichnung um ihr Schicksal bangen. Die vierte Staffel treibt dieses Konzept auf die Spitze. Da wird ständig gefoltert, der kleinste Verdacht reicht aus. Und der Zuschauer geht voll mit.
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Montag, 7. August 2006
BILD Dir Deine Meinung
tobi-wan, 18:59h
Hallo, ich heiße *****. (Name vom Admin unkenntlich gemacht).
Mir kann keiner was vormachen, denn ich weiß, wie die Dinge in Deutschland und in der Welt laufen. Total beschissen nämlich.
Wer daran Schuld ist fragst Du? Na hauptsächlich diese Politiker!
Merkel, Müntefering, Stoiber und wie die alle heißen.
Alles überbezahlte Laberbacken, die keine Ahnung haben und dafür auch noch viel zu hohe Diäten kassieren. Woher ich soviel über Deutschland weiß? Na, ich lese die Bild, solltest Du auch mal machen. Da steht alles wichtige drinn, aber nicht so kompliziert. Kannste auch nach dem vierten Bier noch verstehen.
Dafür gibts tolle große Bilder und Überschriften! Das ist mal ne Zeitung, die auf den Putz haut und sich der Probleme der kleinen Leute annimmt, jawohl.
Jetzt habe ich gehört, dass ein paar Spinner im Internet jeden Tag über die Bild schreiben, über deren Fehler und so. Irgendwas mit Bildblog oder so ähnlich. Haben die nicht besseres zu tun?
Mir kann keiner was vormachen, denn ich weiß, wie die Dinge in Deutschland und in der Welt laufen. Total beschissen nämlich.
Wer daran Schuld ist fragst Du? Na hauptsächlich diese Politiker!
Merkel, Müntefering, Stoiber und wie die alle heißen.
Alles überbezahlte Laberbacken, die keine Ahnung haben und dafür auch noch viel zu hohe Diäten kassieren. Woher ich soviel über Deutschland weiß? Na, ich lese die Bild, solltest Du auch mal machen. Da steht alles wichtige drinn, aber nicht so kompliziert. Kannste auch nach dem vierten Bier noch verstehen.
Dafür gibts tolle große Bilder und Überschriften! Das ist mal ne Zeitung, die auf den Putz haut und sich der Probleme der kleinen Leute annimmt, jawohl.
Jetzt habe ich gehört, dass ein paar Spinner im Internet jeden Tag über die Bild schreiben, über deren Fehler und so. Irgendwas mit Bildblog oder so ähnlich. Haben die nicht besseres zu tun?
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Samstag, 5. August 2006
Die große Depression
tobi-wan, 16:28h
Vor einigen Wochen hat man Deutschland kaum wiedererkannt.
Das Land, welches angeblich schon lange in depressiver Stimmung dahinwegetierte, befand sich Dank der unserer Nationalmannschaft in einer selten gekannten Hochstimmung. Selbst nach dem tragischen Aussscheiden gegen Italien erlangten wir nach kurzer Trauer schon bald unsere Feierlaune zurück, sodass nach dem gewonnenen Spiel um Platz drei die Fahnen wieder wehten und Autokorsos die Straßen verstopften. Nun, einen knappen Monat nach dem Ende der für das Land ungemein erfolgreichen WM wird es Zeit, die Frage zu stellen, was denn für die Menschen in Deutschland langfristig von der WM bleibt. Schaut man auf die Straße, macht sich zunächst Ernüchterung breit: Kaum noch Fahnen an Häusern oder Autos (was der eine oder andere bestimmt auch begrüßt...) und irgendwie gucken die Leute in Bus bzw. U-Bahn wieder genauso missmutig drein wie vor der WM. War´s das schon wieder, versinkt Deutschland von neuem in Selbstmitleid und Depression? Ich denke, dass uns die WM vor allem zwei Erkenntinisse gebracht hat: Wir können durchaus patriotisch sein, und zwar in einer lockeren, fröhlichen und ungezwungenen Art (was besonders die Rechten ärgern dürfte...).
Um eine Depression aber wirklich zu überwinden, reicht bloße Ablenkung nicht aus.
Das Land, welches angeblich schon lange in depressiver Stimmung dahinwegetierte, befand sich Dank der unserer Nationalmannschaft in einer selten gekannten Hochstimmung. Selbst nach dem tragischen Aussscheiden gegen Italien erlangten wir nach kurzer Trauer schon bald unsere Feierlaune zurück, sodass nach dem gewonnenen Spiel um Platz drei die Fahnen wieder wehten und Autokorsos die Straßen verstopften. Nun, einen knappen Monat nach dem Ende der für das Land ungemein erfolgreichen WM wird es Zeit, die Frage zu stellen, was denn für die Menschen in Deutschland langfristig von der WM bleibt. Schaut man auf die Straße, macht sich zunächst Ernüchterung breit: Kaum noch Fahnen an Häusern oder Autos (was der eine oder andere bestimmt auch begrüßt...) und irgendwie gucken die Leute in Bus bzw. U-Bahn wieder genauso missmutig drein wie vor der WM. War´s das schon wieder, versinkt Deutschland von neuem in Selbstmitleid und Depression? Ich denke, dass uns die WM vor allem zwei Erkenntinisse gebracht hat: Wir können durchaus patriotisch sein, und zwar in einer lockeren, fröhlichen und ungezwungenen Art (was besonders die Rechten ärgern dürfte...).
Um eine Depression aber wirklich zu überwinden, reicht bloße Ablenkung nicht aus.
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Freitag, 4. August 2006
Die Qual der Wahl
tobi-wan, 00:17h
Den 17. September können die Bürger von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gar nicht mehr erwarten.
An diesem Tag sind sie nämlich dazu aufgerufen, ihre Landtage zu wählen. Super, da haben wir mündigen politikinteressierten Menschen noch 50 Tage Zeit, um uns auf unsere Wahlentscheidung vorzubereiten. Wir werden gewissenhaft und notfalls in Nachtsitzungen sämtliche Wahlprogramme lesen, sie vergleichen und uns ins Gedächtnis rufen, was die Parteien denn in der letzten Legislaturperiode zustande gebracht haben.
Nebenbei besuchen wir selbstverständlich noch alle Wahlveranstaltungen. Dann dürfen wir am 17. September ruhigen Gewissens zur Urne schreiten und unser Kreuzchen an die richtige Stelle setzen. Ist ja nach der Vorbereitung auch gar kein Problem mehr. Außerdem interessieren wir uns alle sowieso immer für die Landespolitik und haben die Arbeit unserer Volksvertreter permanent voll im Blick.
Moment mal, kommt einem das eben vielleicht ein bischen ironisch vor? Kann sein. Entscheiden viele unserer mündigen Mitbürger nicht eher nach Gewohnheit, Stammtischwissen oder Sympathie? Wollen das einige Politiker vielleicht sogar? Für alle, die ihre Wahl gerne mit etwas konkretem untermauern wollen, empfiehlt sich ein rechtzeitiger Besuch bei dieser kleinen Entscheidungshilfe...
An diesem Tag sind sie nämlich dazu aufgerufen, ihre Landtage zu wählen. Super, da haben wir mündigen politikinteressierten Menschen noch 50 Tage Zeit, um uns auf unsere Wahlentscheidung vorzubereiten. Wir werden gewissenhaft und notfalls in Nachtsitzungen sämtliche Wahlprogramme lesen, sie vergleichen und uns ins Gedächtnis rufen, was die Parteien denn in der letzten Legislaturperiode zustande gebracht haben.
Nebenbei besuchen wir selbstverständlich noch alle Wahlveranstaltungen. Dann dürfen wir am 17. September ruhigen Gewissens zur Urne schreiten und unser Kreuzchen an die richtige Stelle setzen. Ist ja nach der Vorbereitung auch gar kein Problem mehr. Außerdem interessieren wir uns alle sowieso immer für die Landespolitik und haben die Arbeit unserer Volksvertreter permanent voll im Blick.
Moment mal, kommt einem das eben vielleicht ein bischen ironisch vor? Kann sein. Entscheiden viele unserer mündigen Mitbürger nicht eher nach Gewohnheit, Stammtischwissen oder Sympathie? Wollen das einige Politiker vielleicht sogar? Für alle, die ihre Wahl gerne mit etwas konkretem untermauern wollen, empfiehlt sich ein rechtzeitiger Besuch bei dieser kleinen Entscheidungshilfe...
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Dienstag, 1. August 2006
Ey Alder, was guckst Du?
tobi-wan, 19:43h
In meinem heutigen Beitrag möchte ich alle Tierfreunde unter den Lesern vor einer Art warnen, die besonders zur aktuellen Jahreszeit sehr nervig werden kann:
Es geht um den gemeinen Proll.
Der Proll ist eine Gattung, deren Population sich in den letzten Jahren gefährlich erhöht hat. Mittlerweile werden ganze Schulen, Bars, Discos und Strände von ihm bevölkert. Für diejenigen unter uns, die ihm bisher noch nicht oder nur selten in freier Wildbahn begegnet sind, folgt nun eine kurze Beschreibung: Er ist meist männlich und zwischen 14 und 25 Jahren alt, wobei die Altersgrenze gerne nach unten verschoben werden kann. Das wichtigste im Leben eines Prolls ist es, jedem permanent zu demonstrieren, dass er der Mittelpunkt der Welt ist. Blöderweise reicht die Intelligenz eines durchschnittlichen Prolls nicht aus, um das mit einem geistreichen Auftreten zu erreichen.
Aus diesem Grund versucht er, seine Mitmenschen durch einen jedem Proll vorgeschriebenen Wortschatz zu beeindrucken. Dabei müssen Wörter wie „Alder“, „Isch schwöre“ sowie „Deine Mudda“ mindesten einmal pro Satz bzw. Wortaneinanderreihung benutzt werden, das Verwenden von Artikeln ist verboten (Beispiel: Isch geh heute Abend Disco Alder). Doch die Erkennungsmerkmale der Prolls sind nicht nur auf ihre verbale Artikulation beschränkt. Schon von weitem kann sie jeder anhand ihrer Kleidung identifizieren. Die ist oft von Picaldi und gewährleistet, dass sich die Prolls auch untereinander gleich erkennen. Um die Rangfolge innerhalb eines Proll-Rudels zu verdeutlichen, sind Goldketten sehr beliebt. Ein weiteres interessantes Phänomen bei der Proll-Gattung ist ihr Verhalten zur Paarungszeit, die an 365 Tagen des Jahres stattfindet. Hierbei kommt dem Proll zugute, dass ein kluger Kopf Lautsprecher an Handys (ein weiteres wichtiges Statussymbol) gebaut hat. Deshalb kann der Proll mit ihrer Hilfe die Mitbürger in Bus, U-Bahn oder auf der Straße mit seiner Lieblingsmusik erfreuen und so die Weibchen auf sich aufmerksam machen.
Nach der Paarung, die meist am Abend des Kennenlernens vonstatten geht, behandelt der gemeine Proll sein Weibchen jedoch nicht mehr mit der selben Sorgfalt wie zuvor.
Warum die Weibchen trotzdem so lange bei den Prolls bleiben, konnten Forscher bisher nicht eindeutig feststellen.
Eines ist jedoch sicher: Vom Aussterben bedroht ist diese merkwürdige
Gattung leider nicht.
Es geht um den gemeinen Proll.
Der Proll ist eine Gattung, deren Population sich in den letzten Jahren gefährlich erhöht hat. Mittlerweile werden ganze Schulen, Bars, Discos und Strände von ihm bevölkert. Für diejenigen unter uns, die ihm bisher noch nicht oder nur selten in freier Wildbahn begegnet sind, folgt nun eine kurze Beschreibung: Er ist meist männlich und zwischen 14 und 25 Jahren alt, wobei die Altersgrenze gerne nach unten verschoben werden kann. Das wichtigste im Leben eines Prolls ist es, jedem permanent zu demonstrieren, dass er der Mittelpunkt der Welt ist. Blöderweise reicht die Intelligenz eines durchschnittlichen Prolls nicht aus, um das mit einem geistreichen Auftreten zu erreichen.
Aus diesem Grund versucht er, seine Mitmenschen durch einen jedem Proll vorgeschriebenen Wortschatz zu beeindrucken. Dabei müssen Wörter wie „Alder“, „Isch schwöre“ sowie „Deine Mudda“ mindesten einmal pro Satz bzw. Wortaneinanderreihung benutzt werden, das Verwenden von Artikeln ist verboten (Beispiel: Isch geh heute Abend Disco Alder). Doch die Erkennungsmerkmale der Prolls sind nicht nur auf ihre verbale Artikulation beschränkt. Schon von weitem kann sie jeder anhand ihrer Kleidung identifizieren. Die ist oft von Picaldi und gewährleistet, dass sich die Prolls auch untereinander gleich erkennen. Um die Rangfolge innerhalb eines Proll-Rudels zu verdeutlichen, sind Goldketten sehr beliebt. Ein weiteres interessantes Phänomen bei der Proll-Gattung ist ihr Verhalten zur Paarungszeit, die an 365 Tagen des Jahres stattfindet. Hierbei kommt dem Proll zugute, dass ein kluger Kopf Lautsprecher an Handys (ein weiteres wichtiges Statussymbol) gebaut hat. Deshalb kann der Proll mit ihrer Hilfe die Mitbürger in Bus, U-Bahn oder auf der Straße mit seiner Lieblingsmusik erfreuen und so die Weibchen auf sich aufmerksam machen.
Nach der Paarung, die meist am Abend des Kennenlernens vonstatten geht, behandelt der gemeine Proll sein Weibchen jedoch nicht mehr mit der selben Sorgfalt wie zuvor.
Warum die Weibchen trotzdem so lange bei den Prolls bleiben, konnten Forscher bisher nicht eindeutig feststellen.
Eines ist jedoch sicher: Vom Aussterben bedroht ist diese merkwürdige
Gattung leider nicht.
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Montag, 31. Juli 2006
Ich bin toll, denn ich habe einen Blog…
tobi-wan, 23:22h
Nun hat es mich also auch erwischt.
Wie zig andere Internet-Nutzer auf der Welt ebenfalls investiere
ich einen Teil meiner kostbaren Zeit, um anderen Menschen
Dinge mitzuteilen, die sie vielleicht gar nicht interessieren.
Ich werde mich aber bemühen, den geneigten Leser nicht
mit ach so interessanten Details aus meinem Privatleben zu langweilen.
Also gibts hier keine Katzenfotos und auch nicht Bilder von Tante Ernas 70ten.
Stattdessen versuche ich, jeden Eintrag so zu gestalten, dass er der Person, die sich die Mühe macht, den ganzen Kram durchzulesen, auch etwas bringt.
Ich denke an Erkenntnis, Belustigung, Diskussionsanregung…
Ok, das machen tausende Mitmenschen auch, warum also sollte man sich ausgerechnet diesen Blog durchlesen?
Keine Ahnung…
Aber vielleicht schaffe ich ja im Laufe der Zeit Grund dafür…
Wie zig andere Internet-Nutzer auf der Welt ebenfalls investiere
ich einen Teil meiner kostbaren Zeit, um anderen Menschen
Dinge mitzuteilen, die sie vielleicht gar nicht interessieren.
Ich werde mich aber bemühen, den geneigten Leser nicht
mit ach so interessanten Details aus meinem Privatleben zu langweilen.
Also gibts hier keine Katzenfotos und auch nicht Bilder von Tante Ernas 70ten.
Stattdessen versuche ich, jeden Eintrag so zu gestalten, dass er der Person, die sich die Mühe macht, den ganzen Kram durchzulesen, auch etwas bringt.
Ich denke an Erkenntnis, Belustigung, Diskussionsanregung…
Ok, das machen tausende Mitmenschen auch, warum also sollte man sich ausgerechnet diesen Blog durchlesen?
Keine Ahnung…
Aber vielleicht schaffe ich ja im Laufe der Zeit Grund dafür…
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Rettet die Fischottter
tobi-wan, 17:49h
In Deutschland lebten früher rund 300 000 Fischotter.
Mittlerweile sind es nur noch ca. 7000.
Das liegt daran, dass immer mehr Flüsse begradigt werden, und so der Lebensraum der armen Otter zerstört wird. Woher ich sowas weiß? Weil ich in Tegel nach erfolgloser Sommerjobsuche von einer netten jungen Dame des Vereins "Aktion Fischotterschutz e.V." darüber informiert wurde. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich zu ihrer Enttäuschung nicht dazu habe überreden lassen, eine Spendenbescheinigung zu unterschreiben.
Wie gemein ich doch bin. Erst mach ich ihr Hoffnung, indem ich mit zum Stand gehe (Grund 1: Sie war irgendwie niedlich, Grund 2: Ich hab ja eh nichts zu tun), und dann lasse ich mich doch zu nichts überreden.
Doch jetzt kommt die interessante Frage:
Warum reagieren eigentlich die meisten Menschen mit Ablehnung, wenn es um Spenden geht?
Hat man kein Vertrauen in die jeweilige Organisation?
Hält man die Verwendung des Geldes nicht für sinnvoll?
Spendet man schon für andere, eventuell wichtigere Sachen oder hat zuwenig Geld?
Sind einem die 5-10 Euro, die man nach der Weihnachtspredigt im Klingelbeutel versenkt, genug?
Oder ist es doch eher Egoismus und "Mir doch egal"-Mentalität, auch wenn sich das natürlich keiner eingestehen will?
Mittlerweile sind es nur noch ca. 7000.
Das liegt daran, dass immer mehr Flüsse begradigt werden, und so der Lebensraum der armen Otter zerstört wird. Woher ich sowas weiß? Weil ich in Tegel nach erfolgloser Sommerjobsuche von einer netten jungen Dame des Vereins "Aktion Fischotterschutz e.V." darüber informiert wurde. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich zu ihrer Enttäuschung nicht dazu habe überreden lassen, eine Spendenbescheinigung zu unterschreiben.
Wie gemein ich doch bin. Erst mach ich ihr Hoffnung, indem ich mit zum Stand gehe (Grund 1: Sie war irgendwie niedlich, Grund 2: Ich hab ja eh nichts zu tun), und dann lasse ich mich doch zu nichts überreden.
Doch jetzt kommt die interessante Frage:
Warum reagieren eigentlich die meisten Menschen mit Ablehnung, wenn es um Spenden geht?
Hat man kein Vertrauen in die jeweilige Organisation?
Hält man die Verwendung des Geldes nicht für sinnvoll?
Spendet man schon für andere, eventuell wichtigere Sachen oder hat zuwenig Geld?
Sind einem die 5-10 Euro, die man nach der Weihnachtspredigt im Klingelbeutel versenkt, genug?
Oder ist es doch eher Egoismus und "Mir doch egal"-Mentalität, auch wenn sich das natürlich keiner eingestehen will?
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Der Sommer macht Pause
tobi-wan, 13:40h
Nach ca drei Wochen des schönen daheimurlaubens am Strand (mit kleiner Zwangsunterbrechung letzte Woche) bot sich mir heute Morgen ein ungewohntes Bild: Die Sonne ist nicht mehr da! Stattdessen verhindern Regenwolken, dass ihre kostbaren Strahlen meine Haut weiterhin bräunen können, und die Temperaturen sind auf arktische 24 Grad gefallen...Die Erkenntnis kam langsam, aber dann mit erschütternder Wucht:
Heute wirst Du Deinen Adonis-Körper definitiv nicht am Strand präsentieren können...
Verdammt, wie kann mich mein Freund, der Sommer, nur so hintergehen?
Dabei habe ich ihm doch vertraut und mir im Strandbad extra eine 10er Eintrittskarte gekauft, voller in Deutschland doch immer wieder verlangter Zuversicht und Risikobereitschaft.
Was soll ich also mit diesem Tag anfangen? Vielleicht ist das ja die Gelegenheit, sich mal wieder um einen Ferienjob zu bemühen, Zeit wirds ja...Außerdem kann man ja auch mal an die Menschen denken, denen der Sommer bisher nur zu schaffen gemacht hat und die sich über eine Abkühlung freuen...Also, lieber Sommer, wenn Du morgen wieder zurückkommst, dann verzeihe ich Dir Deine heutige Abstinenz noch mal...
Heute wirst Du Deinen Adonis-Körper definitiv nicht am Strand präsentieren können...
Verdammt, wie kann mich mein Freund, der Sommer, nur so hintergehen?
Dabei habe ich ihm doch vertraut und mir im Strandbad extra eine 10er Eintrittskarte gekauft, voller in Deutschland doch immer wieder verlangter Zuversicht und Risikobereitschaft.
Was soll ich also mit diesem Tag anfangen? Vielleicht ist das ja die Gelegenheit, sich mal wieder um einen Ferienjob zu bemühen, Zeit wirds ja...Außerdem kann man ja auch mal an die Menschen denken, denen der Sommer bisher nur zu schaffen gemacht hat und die sich über eine Abkühlung freuen...Also, lieber Sommer, wenn Du morgen wieder zurückkommst, dann verzeihe ich Dir Deine heutige Abstinenz noch mal...
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