Samstag, 2. September 2006
Was für eine prekäre Situation...
Als Chef hat man´s wirklich nicht leicht. So viele Termine und Entscheidungen füllen den Tag, am Ende weiß man nicht mehr, wo oben und wo unten ist. Und dann erst die Personalkosten...
Doch halt, Rettung ist in Sicht:
Seit geraumer Zeit wächst und gedeiht in Deutschland ein neuer Mitarbeiter-Typ, der jedem Chef die Freudentränen in die Augen treibt:
Er ist pünktlich, jung, freundlich, hat Abitur und/oder Studium mit erfolgreichem Abschluss hinter sich, erledigt bereitwillig den ganzen Kram, auf den gerade keiner Bock hat, und das beste: Er arbeitet umsonst! Alles, was man als Chef tun muss, ist ihm stets seine Ersetzbarkeit vor Augen zu halten und ihm ab und zu noch ein wenig Aufstiegschance zu suggerieren ("Hey, wenn Du Dich hier richtig reinhängst, dann verdienst Du vielleicht später sogar was!")
Doch einen Fehler, liebe Chefs, solltet ihr vielleicht doch vermeiden:
Als Chefredakteur den Großteil eurer Redaktion mit Praktikanten füllen ("Ist doch so billig..."). Wenn dann auf einmal nen paar von denen abhauen wollen, bleibt euch nämlich nur die ganz fiese psychologische Tour.
Dann müsst ihr den Verrätern was von wegen moralischem Versagen und Verantwortungsflucht erzählen. Kann aber trotzdem sein, dass die euch den Schwachsinn nicht abkaufen...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 30. August 2006
Neulich im Kino...
Sie: Das verstehe ich jetzt nicht, haben die das gemacht, damit...

Er (unterbricht sie): Keine Ahnung, ich verstehs auch nicht...
Man, ist das ein Langweiler-Film...Ich will Action...

[Der Film ist endlich im explosiven Finale angelangt...]

Er: Na endlich, darauf habe ich gewartet...
[Typ wird mit Shotgun erschossen, Blut spritzt gegen die Wand...]...Yeah, das ist lustig...

Was lernen wir daraus?

1. Filmgeschmäcker sind unterschiedlich.
2. Nicht jeder Film mit einem schwarzen und einem weißen Cop ist lustig, weil sich beide ständig kabbeln und der schwarze dauernd und sehr schnell plappert.
3. Es kommt echt gut, wenn man sich voher etwas über den Film informiert und nicht nur wegen einem Titel oder eines Filmposters ins Kino rennt...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 25. August 2006
Was Frauen wollen...
Ey, isch bin dähr ****(Name vom Admin unkenntlich gemacht).
Mein Alter hat hier letztens schon was konkretes zu Bild geschriebn, weist Du?
Und isch wollt jetzt auch mal was loswerdn, is doch so easy in Internet! Also, hörst Du zu odäää was???
Gibt immer mehr Kerle, die machen was voll schules ey...die gehn Tanzstudio, weist Du? So mit Homo-Figuren und Luhschen-Mucke...Akzeptiert, nen paar Ischen gibts da ja schon...
EY, abba die wolln bestimmt noch voll reden und so bevor Du mit denen...
Näh, dit bekommst Du einfacher...Ziehst Du einfach konkret rosa Hemd an und kommst mit mir Disco, verstehste?

... link (1 Kommentar)   ... comment


Mittwoch, 23. August 2006
Mit Musik geht alles besser...
Sie bewegt, erschüttert, erfreut, entspannt, zwingt zum Tanzen, vertreibt schlechte Laune und ist wichtiger Bestandteil eines jeden Films. Musik ist Völkerverständigung, Seelensprache und so weiter. Aber vor allem ist sie eines: Total subjektiv. Jeder weiß, was er gerne hört, und vor allem, was nicht. Doch warum? Wieso ist für einen Rockmusik ein tägliches Bedürfnis und für andere der Grund, aufs Klo zu rennen? Offenbar berührt Musik wirklich einen nicht rational erfassbaren Teil im Menschen. Aber egal, es wird Zeit, die Musik wieder aufzudrehen...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 21. August 2006
Ich bin Single und glücklich...
Das Singleleben ist klasse! Frei, spontan, flexibel - Diese Adjektive fallen einem sofort ein.
Kein nerviges "Wir müssen reden" stört den Tag, der Fernseher bleibt von Rosamunde Pilcher und Verliebt in Berlin befreit, grundsätzlich jedes Mobiliar im Zimmer dient als Kleiderhalter und ein Bett kann verdammt groß sein...
Obwohl, "leer" beschreibt es vielleicht besser.
Und das gilt nicht nur fürs Bett...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 19. August 2006
Der Kopf ist leer...
Eben war die Idee noch da, nun hat sie sich aufgelöst.
Man sitzt vor der Tastatur und kann seine Gedanken nicht sammeln. Vorhin gab es noch so vieles, was man der Welt mitteilen wollte, jetzt erscheint alles bedeutungslos.
Sind das Nachwirkungen von der Party gestern Abend/heute morgen? Ja, Partys können gut tun.
Einfach mal den Moment genießen (/begießen), ohne an Morgen zu denken. Mit fremden Leuten reden, nur so, ohne Ziel. Erleben, wie um einen herum alles immer surrealer wird. Auf alles und jeden anstoßen.
Da fällt mir ein: Ich gehe ja nicht auf Partys, ich trage schließlich eine Brille und bin brav.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 17. August 2006
Und die Stimmung hält an...
Ich muss gestehen, dass ich nicht erwartet hätte, von den Deutschen gegen Schweden ein so gutes Spiel zu sehen (ok, die B-Elf der Schweden wird ihren Beitrag geleistet haben...). Was aber am meisten beeindruckt hat, waren die Fans. Sie haben die WM-Stimmung im Stadion erhalten und die Mannschaft wie vor einigen Wochen unterstützt. Kann die nächste EM nicht auch
in Deutschland stattfinden und um ein Jahr vorverlegt werden?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 15. August 2006
Vier Gründe, den Fernseher anzumachen...
Heutzutage macht man den Fernseher besser nur noch wegen den Nachrichten oder eine interessanten Doku an.
Ansonsten liefe man Gefahr, durch Krankheiten wie Casting-, Gerichts- und Talkshows bzw. "Telenovelas"
infiziert zu werden.
Doch zum Glück gibt es Ausnahmen, die den Zuschauer intelligent unterhalten können:

Die Simpsons

In den besten Folgen eine hervorragende amerikanische Gesellschaftssatire mit jeder Menge Seitenhiebe auf Politiker und Prominente. Der Humor ist oft hintergründig, sarkastisch und unerwartet. Die älteren Folgen haben sowohl Witz als auch Herz, die neuesten Folgen sind leider oft nur noch eine Aneinanderreihung von mehr oder weniger lustigen Gags. Fürs nächste Jahr ist ein Kinofilm geplant.

Stromberg

Eine Serie, die im pseudo-dokumentarischen Stil den alltäglichen Wahnsinn in den Büros einer Versicherung zeigt. Christoph Maria Herbst liefert als Abteilungsleiter
Stromberg eine super Leistung, da er seinen Charakter wirklich differenziert darstellt. Oft ist er egoistisch, intrigrant oder einfach nur falsch, doch auch Strombergs Verletzlichkeit bzw. sein Herz kommen gelegentlich zum Vorschein. Was die Serie so hervorragend macht, ist die Tatsache, dass bei allem zynischen Humor letztendlich immer auf ernste Themen wie Arbeitslosigkeit, Versagensangst oder zwischenmenschliche Probleme eingegangen wird.

Scrubs

Diese Krankenhausserie hat die größte Gagdichte, die ich kenne. Der Wortwitz ist genial (Stichwort Dr. Cox), doch seine Besonderheit bekommt die Serie dadurch, dass sie den Zuschauer durch unterschiedliche traumartige Sequenzen an den Gedanken der Protagonisten teilhaben lässt. Diese werden so mit allen ihren Eigenarten und Fehlern dargestellt. Jedoch werden die vielen ersten Themen des Krankenhausalltags nicht etwa ausgeblendet, sodass die Serie tragische und komische Elemente verbindet.

24

In Deutschland gibt es von dieser Agentenserie mittlerweile vier Staffeln auf DVD, zwei weitere und ein Kinofilm werden folgen. In jeder Staffel, die aus 24 in Echtzeit ablaufenden Einzelfolgen besteht und somit an einem Tag spielt, muss die amerikanische Terrorabwehrbehörde CTU einen oder mehrere Anschlägen abwehren. Hauptfigur ist der Agent Jack Bauer, der im Laufe der Handlung zur Erfüllung seines Auftrages viele unmoralische Entscheidungen treffen muss und dessen Privatleben so in Trümmern liegt. Die Serie ist Spannung pur. Das liegt einmal an den Cliffhangern (offene Enden) am Schluss einer jeden Episode. Zum anderen kann sich der Zuschauer nie sicher sein, welcher Charakter die Staffel überleben wird. Außerdem hat die Serie natürlich einen enormen Aktualitätsbezug und greift auch kritische Themen wie das Foltern zur Terrorabwehr auf.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 13. August 2006
Frauen und Filme
Dass Männer und Frauen grundverschieden sind, zeigt sich besonders gut beim Filmegucken. Er sitzt da, schweigt und genießt (ok, kommt natürlich auch auf den Film an). Ab und zu lacht er vielleicht und greift zur Bierflasche oder in die Chipstüte, doch ansonsten hält er den Mund und konzentriert sich ganz auf seine wichtige Aufgabe. Sie hingegen übernimmt die Rolle des Kommentators (der sich leider nicht mit einer Taste auf der DVD-Fernbedienung abschalten lässt...) Keine Filmfigur ist vor ihren kritischen Bemerkungen sicher. Besonders hart wird es, wenn sie auch noch eine Freundin dabei hat. Dann wird auch schonmal minutenlang darüber diskutiert, in welchen anderen Filmen der gutaussehende Hauptdarsteller noch mitgespielt hat, während der Film munter weiter läuft.
Irgendwann merkt sie, dass sie den Faden verloren hat und bittet einen der anwesenden Herren, ihr doch bitte zu erzählen, was in den letzten Minuten passiert ist...
Was kann man also tun Männer? Eine Möglichkeit ist, Filme zusammen mit Frauen grundsätzlich im Kino zu gucken, da ist der Sound nämlich so laut, dass man sie ohnehin kaum versteht. Oder aber beim nächsten Filmabend einen guten Horrorfilm ausleihen. Entweder sitzt sie dann nur geschockt und ruhig auf dem Sofa (an das gelegentliche Kreischen gewöhnt man sich) oder sie verlässt schon vorzeitig den Raum...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 11. August 2006
Aus und Vorbei
Nach zwei Wochen des verzweifelten Hoffens scheint es nun gewiss: Der Sommer in Berlin ist vorbei.
Schluss mit Strandbad, braun werden, Sonnenbrand bekommen, Cocktails im freien trinken, nachts im Garten sitzen und vorallem (und das trifft Deutschland besonders hart) weniger Endorphine im Blut.
Die werden nämlich im Körper bei Sonnenschein vermehrt produziert.
Das macht die Menschen glücklicher, sie lassen sich weniger ärgern (eigentlich dumm, dass es in der Politik eine Sommerpause gibt, da könnte man viel mehr unbeliebte Gesetze beschließen, ohne dass es das Volk interessieren würde...) und natürlich nimmt auch das Interesse am anderen Geschlecht zu (was aufgrund eventueller Folgen gut für die demographische Entwicklung in Deutschland ist...).
Was soll´s, solange man sich hier noch in einem Blog
über das schlechte Wetter beschweren kann, wird es dem Land schon nicht so schlecht gehen.

... link (0 Kommentare)   ... comment