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Samstag, 30. Dezember 2006
Konsequentes Verhalten
tobi-wan, 16:30h
...So, eine Woche ohne Dich überstanden…
...Letzte Nacht nicht mehr von Dir geträumt….
...Heute erst einmal an Dich gedacht…
...Wie egal Du mir geworden bist, so gleichgültig…
...Es gibt auch andere Prioritäten im Leben…
...Und vor allem andere Frauen…Eigentlich zickst Du mir eh zuviel rum…Dann geh halt zu einem anderen…Mir ist es egal…Dein Hintern ist sowieso zu dick…So eine wie Dich verdient mich gar nicht…Bald bist zu vergessen, und zwar ganz…
„Hey, wir gehen am Donnerstag ins Kino, bist Du dabei?“
„Klar, wann soll ich Dich abholen?“
...Letzte Nacht nicht mehr von Dir geträumt….
...Heute erst einmal an Dich gedacht…
...Wie egal Du mir geworden bist, so gleichgültig…
...Es gibt auch andere Prioritäten im Leben…
...Und vor allem andere Frauen…Eigentlich zickst Du mir eh zuviel rum…Dann geh halt zu einem anderen…Mir ist es egal…Dein Hintern ist sowieso zu dick…So eine wie Dich verdient mich gar nicht…Bald bist zu vergessen, und zwar ganz…
„Hey, wir gehen am Donnerstag ins Kino, bist Du dabei?“
„Klar, wann soll ich Dich abholen?“
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Mittwoch, 27. Dezember 2006
Weltflucht
tobi-wan, 16:30h
Er riss seine Wohnungstür auf und stolperte hinein.
Später konnte er sich nicht mehr daran erinnern, wie er die Tür wieder geschlossen hatte, aber er musste sie kurz darauf wohl einfach zugeschmissen haben.
„Kaufen Sie jetzt, damit Sie später nichts bereuen!“
Zum ersten Mal nach langer Zeit stand ihm Schweiß auf der Stirn, er war kalt.
Er ließ seine Tasche fallen und wankte zur Couch, um sich der Länge nach hinzulegen, seine Jacke behielt er an.
„Wir versorgen Sie rund um die Uhr mit den neuesten Nachrichten.
Wenn es drauf ankommt, auch im Sekundentakt!“
Sein Blick fiel auf die Tageszeitung, die vor ihm auf dem Tisch lag.
Das Titelblatt war gefüllt mit Schlagzeilen, die nur die Oberfläche bildeten.
Er war sich sicher, dass er sie sofort weggeschmissen hätte, aber in diesem Moment fehlte ihm dazu die Kraft.
„Millionen von Songs warten auf Sie, einen für jeden Moment Ihres Lebens.“
Von draußen drang ein Fetzen Musik zu ihm hinein, sicher verursacht durch ein vorbeifahrendes Auto.
Jede Note griff ihn an, sodass er sich seine Ohren zuhalten musste.
„Meeting ist heute um 12, das Essen um 15 Uhr. Bitte seien Sie pünktlich dort, Sie kennen ja die Wichtigkeit. Außerdem soll ich Sie noch fragen, ob Sie heute Abend mit in die Oper gehen wollen.“
Nun merkte er, dass er unbequem lag. Also zog er das blinkende Handy aus seiner Hosentasche und warf es durch den Raum. Dass es dabei gegen den Bildschirm seines Fernsehers flog und dort deutliche Spuren hinterließ, war ihm egal.
Bald wurde der Lärm von draußen ruhiger, sein Atem legte sich und der Schweiß verschwand. Zum ersten Mal, so dachte er, hatte er wieder Zeit, nach Innen zu hören.
Er tat das, und dabei kümmerte es ihn nicht, wie viel Stunden er liegend auf der Couch verbrachte und auf diese für ihn fremd gewordene Welt im Inneren hörte.
Es kam ihm vor, als könnte er endlich an einen Ort zurückkehren, dem er schon lange fern geblieben war.
Ihm gelang es, ganz langsam wieder eine Art Vertrautheit zu den lange Zeit verdrängten Dingen aufzubauen, doch die Reise endete viel zu schnell mit dem Klingeln seines Handys.
Später konnte er sich nicht mehr daran erinnern, wie er die Tür wieder geschlossen hatte, aber er musste sie kurz darauf wohl einfach zugeschmissen haben.
„Kaufen Sie jetzt, damit Sie später nichts bereuen!“
Zum ersten Mal nach langer Zeit stand ihm Schweiß auf der Stirn, er war kalt.
Er ließ seine Tasche fallen und wankte zur Couch, um sich der Länge nach hinzulegen, seine Jacke behielt er an.
„Wir versorgen Sie rund um die Uhr mit den neuesten Nachrichten.
Wenn es drauf ankommt, auch im Sekundentakt!“
Sein Blick fiel auf die Tageszeitung, die vor ihm auf dem Tisch lag.
Das Titelblatt war gefüllt mit Schlagzeilen, die nur die Oberfläche bildeten.
Er war sich sicher, dass er sie sofort weggeschmissen hätte, aber in diesem Moment fehlte ihm dazu die Kraft.
„Millionen von Songs warten auf Sie, einen für jeden Moment Ihres Lebens.“
Von draußen drang ein Fetzen Musik zu ihm hinein, sicher verursacht durch ein vorbeifahrendes Auto.
Jede Note griff ihn an, sodass er sich seine Ohren zuhalten musste.
„Meeting ist heute um 12, das Essen um 15 Uhr. Bitte seien Sie pünktlich dort, Sie kennen ja die Wichtigkeit. Außerdem soll ich Sie noch fragen, ob Sie heute Abend mit in die Oper gehen wollen.“
Nun merkte er, dass er unbequem lag. Also zog er das blinkende Handy aus seiner Hosentasche und warf es durch den Raum. Dass es dabei gegen den Bildschirm seines Fernsehers flog und dort deutliche Spuren hinterließ, war ihm egal.
Bald wurde der Lärm von draußen ruhiger, sein Atem legte sich und der Schweiß verschwand. Zum ersten Mal, so dachte er, hatte er wieder Zeit, nach Innen zu hören.
Er tat das, und dabei kümmerte es ihn nicht, wie viel Stunden er liegend auf der Couch verbrachte und auf diese für ihn fremd gewordene Welt im Inneren hörte.
Es kam ihm vor, als könnte er endlich an einen Ort zurückkehren, dem er schon lange fern geblieben war.
Ihm gelang es, ganz langsam wieder eine Art Vertrautheit zu den lange Zeit verdrängten Dingen aufzubauen, doch die Reise endete viel zu schnell mit dem Klingeln seines Handys.
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Sonntag, 24. Dezember 2006
Stille Nacht
tobi-wan, 03:59h
Wieso immer auf den letzten Drücker?
Heilig Abend ist jedes Jahr am 24., theoretisch hatte er also 365 Tage Zeit, um ihr ein Geschenk zu kaufen.
„In den letzten Wochen gab es einfach zu viel Stress, die ständige Beobachtung vom Chef, die ganze Arbeit zuhause…“
Er drückte das Gaspedal weiter nach unten.
„Wenigstens kann ich jetzt so schnell fahren, wie ich will.
Das ist der Vorteil, wenn man ohne weibliche Begleitung im Auto sitzt…“
Doch zahlreiche rote Ampeln und vor allem ein immer heftig wehender Schneesturm verlangsamten seinen Weg.
„Sie mag den Schnee. Bestimmt sitzt sie jetzt zuhause am Fenster und schaut dabei zu, wie die Flocken vom Wind hin und her getrieben werden. Dabei zieht sie ihre Decke Stück für Stück höher, sodass irgendwann nur noch der Kopf hervorschaut.“
Ihm jedoch war der Schnee im Moment zuwider, was man deutlich an seinem immer mehr versteinernden Gesicht ablesen konnte.
„Wenn Du den Ring nicht mehr bekommst, dann war´ s das endgültig mit der Beziehung, so viel ist sicher.“
Vor Nervosität begann er nun, wahllos auf den Programmtasten seines Radios rumzudrücken.
„Last Christmas, I gave you my heart…”
In weniger als einer Sekunde hatte seine Hand das Radio abgedreht.
Endlich auf dem Parkplatz des Juweliers angekommen, lehnte er sich einigermaßen beruhigt zurück. Der Schneesturm wurde zwar stärker, aber das kümmerte ihn nicht.
Schließlich war das Juweliergeschäft jeden Werktag bis 20 Uhr geöffnet.
Dass jedoch alle Regeln ihre Ausnahmen haben, lernte er nach einem Blick auf das hübsche Schild, welches an der verschlossenen Tür baumelte.
„Wir wünschen allen Kunden frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr und sind ab dem 02. Januar wieder für Sie da!“
Im Laufe seines Lebens hatte er gelernt, mit einigen Enttäuschungen umzugehen.
So blieb sein Gesicht nach zweimaligem Lesen des Schildes merkwürdig ausdruckslos, und nur der geübte Beobachter hätte durch das leichte Zittern seiner rechten Hand feststellen können, wie es wirklich in ihm aussah.
Statt zurück zum Auto zu gehen, trottete er in die nächste Querstraße.
Es war nun komplett dunkel, und der dichte Schnee nahm im zusätzlich die Sicht.
Deswegen konnte er auch die Mülltonne nicht erkennen, über die er stolperte und so mit dem Gesicht zuerst im Schnee landete. Selbige Tonne wurde einige Sekunden später zum Objekt seiner geballten Wut, die sich über Jahre und vermehrt in den letzten Minuten in ihm angestaut hatte.
Er begann, so lange auf sie einzutreten, bis eine deutliche und für ihn befriedigende Verformung zu sehen war.
Endlich blieb er stehen, keuchte, und bewunderte sein Werk.
„Wat isn dat fürn Krach am heiljn Abend?“
Die Stimme kam irgendwo von über ihm.
„Entweder ist mein Verstand endgültig erfroren oder der Herr persönlich spricht zu mir…“
Er blickte nach oben und sah dank des nun nachlassenden Schneesturmes die Umrisse eines Mannes, der an der Kante des Häuserdaches stand.
„Was machen Sie da oben?“
„Wat machst Du da unten?“
Schon wollte er sich entnervt abwenden, doch schnell fiel ihm ein, dass er sowieso nicht wusste, wo er hinsollte.
Also blieb er.
„Ich war sauer und habe meine Wut an dieser verdammten Mülltonne ausgelassen…“
„Wieso warste denn wütend, is doch Weihnachten?“
Ausweichend begann er nun damit, sich den Schnee vom Mantel zu klopfen.
„Verstehe, dit willste mir nich sagen. Na jut, kennst mich ja ooch nich…“
Schon bald fand er keine Stelle mehr auf seinem Mantel, die noch schneebedeckt war.
„Ich wollte meiner Freundin zu Weihnachten einen wunderschönen Ring kaufen, aber dieser dämliche Juwelier hat schon zu…“
In diesem Moment verstand er selber nicht, warum er so offen war.
„Und warum bitteschön warteste damit bis uffn letzten Drücker?“
An dieser Stelle blieb er stumm.
„Allet klar, aber liebste ihr denn so richtich?“
Sein Blick wurde etwas nachdenklicher, und er begann, mit der Hand an seiner Nase zu tasten.
„Ja, ich denke schon. Ich meine, wir hatten in letzter Zeit unsere Probleme, aber ich wollte das alles wieder gut machen, verstehst Du?“
„Und ditt willste hinbekommen, in dem de jegen Mülltonnen trittst und mit ollen Pennern, die uff Häusern stehen, rumlaberst? Junge, jeh zu Deinem Mädel nachhause, die will Dir bestimmt sehn!“
In diesem Moment wurde das Zittern in seiner rechten Hand schwächer.
„Ich habe doch kein Geschenk!“
„Aber jenug Zeit, um uffm Nachhauseweg darüber nachzudenken, warum De Dich in se verliebt hast, nen paar Blümken zu koofen, und nen schnieket Restaurant für heute Abend oder morgen zu überlejen.“
Das Zittern in seiner rechten Hand hatte endgültig aufgehört.
Erstmals begann der Fuß zu schmerzen, mit dem er gegen die Mülltonne getreten hatte. Es war ihm völlig egal. Lächelnd wandte er sich vom Mann auf dem Dach ab und war im Begriff, zu gehen. Doch dann drehte er sich ein weiteres Mal um.
„Sie haben mir noch nicht gesagt, was Sie eigentlich auf diesem Dach machen!“
Nach kurzer Stille kam die Antwort.
„Icke? Ach so, ick wollte eigentlich springen, verstehste…“
„Was, aber das können Sie…“
Der Mann auf dem Dach unterbrach ihn.
„Nun bleib mal janz ruhich meen kleener, ick habs ma gerade anders überlegt.“
Er schaute den Mann auf dem Dach nun zum ersten Mal wirklich an.
„Aber eens musste mir versprechn…“
„Ok, und was?“
„In eenem Jahr steh ick vielleicht wieder hier, und dann wärs dufte, wenn de ooch wieder da wärst…“
„Alles klar, das lässt sich einrichten…“
„Frohe Weihnachten, mein kleener, und grüß mir Deene Olle!“
Eigentlich wollte er den Wunsch noch erwidern, aber als er das nächste Mal nach oben blickte, da war der Mann bereits verschwunden.
So machte er sich auf den Heimweg, durch Nässe und Kälte, doch spüren konnte er weder das eine noch das andere.
Ich wünsche allen meinen Lesern frohe und vor allem erholsame Weihnachten, besonders Eli, Basti, Jule, Yannik und Matze!
Heilig Abend ist jedes Jahr am 24., theoretisch hatte er also 365 Tage Zeit, um ihr ein Geschenk zu kaufen.
„In den letzten Wochen gab es einfach zu viel Stress, die ständige Beobachtung vom Chef, die ganze Arbeit zuhause…“
Er drückte das Gaspedal weiter nach unten.
„Wenigstens kann ich jetzt so schnell fahren, wie ich will.
Das ist der Vorteil, wenn man ohne weibliche Begleitung im Auto sitzt…“
Doch zahlreiche rote Ampeln und vor allem ein immer heftig wehender Schneesturm verlangsamten seinen Weg.
„Sie mag den Schnee. Bestimmt sitzt sie jetzt zuhause am Fenster und schaut dabei zu, wie die Flocken vom Wind hin und her getrieben werden. Dabei zieht sie ihre Decke Stück für Stück höher, sodass irgendwann nur noch der Kopf hervorschaut.“
Ihm jedoch war der Schnee im Moment zuwider, was man deutlich an seinem immer mehr versteinernden Gesicht ablesen konnte.
„Wenn Du den Ring nicht mehr bekommst, dann war´ s das endgültig mit der Beziehung, so viel ist sicher.“
Vor Nervosität begann er nun, wahllos auf den Programmtasten seines Radios rumzudrücken.
„Last Christmas, I gave you my heart…”
In weniger als einer Sekunde hatte seine Hand das Radio abgedreht.
Endlich auf dem Parkplatz des Juweliers angekommen, lehnte er sich einigermaßen beruhigt zurück. Der Schneesturm wurde zwar stärker, aber das kümmerte ihn nicht.
Schließlich war das Juweliergeschäft jeden Werktag bis 20 Uhr geöffnet.
Dass jedoch alle Regeln ihre Ausnahmen haben, lernte er nach einem Blick auf das hübsche Schild, welches an der verschlossenen Tür baumelte.
„Wir wünschen allen Kunden frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr und sind ab dem 02. Januar wieder für Sie da!“
Im Laufe seines Lebens hatte er gelernt, mit einigen Enttäuschungen umzugehen.
So blieb sein Gesicht nach zweimaligem Lesen des Schildes merkwürdig ausdruckslos, und nur der geübte Beobachter hätte durch das leichte Zittern seiner rechten Hand feststellen können, wie es wirklich in ihm aussah.
Statt zurück zum Auto zu gehen, trottete er in die nächste Querstraße.
Es war nun komplett dunkel, und der dichte Schnee nahm im zusätzlich die Sicht.
Deswegen konnte er auch die Mülltonne nicht erkennen, über die er stolperte und so mit dem Gesicht zuerst im Schnee landete. Selbige Tonne wurde einige Sekunden später zum Objekt seiner geballten Wut, die sich über Jahre und vermehrt in den letzten Minuten in ihm angestaut hatte.
Er begann, so lange auf sie einzutreten, bis eine deutliche und für ihn befriedigende Verformung zu sehen war.
Endlich blieb er stehen, keuchte, und bewunderte sein Werk.
„Wat isn dat fürn Krach am heiljn Abend?“
Die Stimme kam irgendwo von über ihm.
„Entweder ist mein Verstand endgültig erfroren oder der Herr persönlich spricht zu mir…“
Er blickte nach oben und sah dank des nun nachlassenden Schneesturmes die Umrisse eines Mannes, der an der Kante des Häuserdaches stand.
„Was machen Sie da oben?“
„Wat machst Du da unten?“
Schon wollte er sich entnervt abwenden, doch schnell fiel ihm ein, dass er sowieso nicht wusste, wo er hinsollte.
Also blieb er.
„Ich war sauer und habe meine Wut an dieser verdammten Mülltonne ausgelassen…“
„Wieso warste denn wütend, is doch Weihnachten?“
Ausweichend begann er nun damit, sich den Schnee vom Mantel zu klopfen.
„Verstehe, dit willste mir nich sagen. Na jut, kennst mich ja ooch nich…“
Schon bald fand er keine Stelle mehr auf seinem Mantel, die noch schneebedeckt war.
„Ich wollte meiner Freundin zu Weihnachten einen wunderschönen Ring kaufen, aber dieser dämliche Juwelier hat schon zu…“
In diesem Moment verstand er selber nicht, warum er so offen war.
„Und warum bitteschön warteste damit bis uffn letzten Drücker?“
An dieser Stelle blieb er stumm.
„Allet klar, aber liebste ihr denn so richtich?“
Sein Blick wurde etwas nachdenklicher, und er begann, mit der Hand an seiner Nase zu tasten.
„Ja, ich denke schon. Ich meine, wir hatten in letzter Zeit unsere Probleme, aber ich wollte das alles wieder gut machen, verstehst Du?“
„Und ditt willste hinbekommen, in dem de jegen Mülltonnen trittst und mit ollen Pennern, die uff Häusern stehen, rumlaberst? Junge, jeh zu Deinem Mädel nachhause, die will Dir bestimmt sehn!“
In diesem Moment wurde das Zittern in seiner rechten Hand schwächer.
„Ich habe doch kein Geschenk!“
„Aber jenug Zeit, um uffm Nachhauseweg darüber nachzudenken, warum De Dich in se verliebt hast, nen paar Blümken zu koofen, und nen schnieket Restaurant für heute Abend oder morgen zu überlejen.“
Das Zittern in seiner rechten Hand hatte endgültig aufgehört.
Erstmals begann der Fuß zu schmerzen, mit dem er gegen die Mülltonne getreten hatte. Es war ihm völlig egal. Lächelnd wandte er sich vom Mann auf dem Dach ab und war im Begriff, zu gehen. Doch dann drehte er sich ein weiteres Mal um.
„Sie haben mir noch nicht gesagt, was Sie eigentlich auf diesem Dach machen!“
Nach kurzer Stille kam die Antwort.
„Icke? Ach so, ick wollte eigentlich springen, verstehste…“
„Was, aber das können Sie…“
Der Mann auf dem Dach unterbrach ihn.
„Nun bleib mal janz ruhich meen kleener, ick habs ma gerade anders überlegt.“
Er schaute den Mann auf dem Dach nun zum ersten Mal wirklich an.
„Aber eens musste mir versprechn…“
„Ok, und was?“
„In eenem Jahr steh ick vielleicht wieder hier, und dann wärs dufte, wenn de ooch wieder da wärst…“
„Alles klar, das lässt sich einrichten…“
„Frohe Weihnachten, mein kleener, und grüß mir Deene Olle!“
Eigentlich wollte er den Wunsch noch erwidern, aber als er das nächste Mal nach oben blickte, da war der Mann bereits verschwunden.
So machte er sich auf den Heimweg, durch Nässe und Kälte, doch spüren konnte er weder das eine noch das andere.
Ich wünsche allen meinen Lesern frohe und vor allem erholsame Weihnachten, besonders Eli, Basti, Jule, Yannik und Matze!
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Donnerstag, 21. Dezember 2006
Wir sind alle primitiv
tobi-wan, 17:44h
Frau sagt:
„Warum ich mich in ihn verliebt habe? Na ja, er ist halt ein voll süßer Typ.
So lieb, fürsorglich, und diese blauen Augen…
Am meisten kam es mir also doch auf die inneren Werte an, klar…“
Wissenschaftliche Übersetzung:
Die Frau ist nicht in der Lage, den Grund für ihre Partnerwahl glaubhaft rational zu erklären. Dies sollte ihr jedoch nicht vorgeworfen werden, schließlich versteht sie ihn selber nicht. Die Wahrheit liegt also abseits der eben von ihr getätigten Aussage:
Sie hat sich für dieses Männchen entschieden, weil dessen herrisches Auftreten und muskulöser Körperbau ihrem Wunsch nach Schutz und vor allem häufigem und erfüllendem Geschlechtsverkehr nahe kommen.
Oder unwissenschaftlicher formuliert:
Weil er es ihr einfach so richtig gut besorgen wird.
Mann sagt:
„Wie jetzt verliebt? Keine Ahnung, ist doch eigentlich auch latte. Die ist einfach mal rattenscharf! Da sitzt alles genau dort, wo es hingehört, und fertig."
Wissenschaftliche Übersetzung:
Nicht nötig, da wahrheitsgetreue Aussage des Mannes.
„Warum ich mich in ihn verliebt habe? Na ja, er ist halt ein voll süßer Typ.
So lieb, fürsorglich, und diese blauen Augen…
Am meisten kam es mir also doch auf die inneren Werte an, klar…“
Wissenschaftliche Übersetzung:
Die Frau ist nicht in der Lage, den Grund für ihre Partnerwahl glaubhaft rational zu erklären. Dies sollte ihr jedoch nicht vorgeworfen werden, schließlich versteht sie ihn selber nicht. Die Wahrheit liegt also abseits der eben von ihr getätigten Aussage:
Sie hat sich für dieses Männchen entschieden, weil dessen herrisches Auftreten und muskulöser Körperbau ihrem Wunsch nach Schutz und vor allem häufigem und erfüllendem Geschlechtsverkehr nahe kommen.
Oder unwissenschaftlicher formuliert:
Weil er es ihr einfach so richtig gut besorgen wird.
Mann sagt:
„Wie jetzt verliebt? Keine Ahnung, ist doch eigentlich auch latte. Die ist einfach mal rattenscharf! Da sitzt alles genau dort, wo es hingehört, und fertig."
Wissenschaftliche Übersetzung:
Nicht nötig, da wahrheitsgetreue Aussage des Mannes.
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Dienstag, 19. Dezember 2006
Eine einfache komplizierte Frage
tobi-wan, 15:26h
Er sah ihr direkt in die Augen, doch lange hielt sie seinem Blick nicht stand.
Schnell wandte sie sich ab und setzte ein nervöses Lächeln auf.
In diesem Moment wusste er, wie ihre Antwort aussehen würde.
Natürlich lies er sich nichts anmerken, schließlich war er ein Kerl.
„Ist in Ordnung, Du brauchst nichts zu sagen, ich verstehe Dich schon….“
Ihr Lächeln verschwand.
„Weißt Du, wir können ja auch einfach nur…“
An dieser Stelle unterbrach er sie.
„Ja, ok…“
Er schaute sie jetzt nicht mehr an.
„Also, ich muss dann mal los, wir sehen uns nächstes Wochenende oder so…“
Damit drehte sie sich um und ging.
In ihm brach etwas zusammen, an dem er sich über all die Monate festgeklammert hatte.
Er wollte endlich etwas riskieren und war gescheitert, was ihm ganz langsam bewusst wurde.
Hinter ihm tauchte sein Kumpel auf.
„Na, wie ist es gelaufen?“
Er bewegte sich kaum, sah ihr immer noch hinterher.
„Suboptimal, würde ich sagen…“
Der Kumpel klopfte ihm auf die Schulter.
„Tja, Frauen sind grausam, jetzt weißt Du es auch.“
Für einen Moment konnte er seinen Blick lösen.
„Nein, nicht alle. Sie ist es nicht, da war ich mir sicher…“
Er blickte nun wieder in die Richtung, in die sie gegangen war.
„Sie ist es nicht.“
Der Tragödie zweiter Teil
Schnell wandte sie sich ab und setzte ein nervöses Lächeln auf.
In diesem Moment wusste er, wie ihre Antwort aussehen würde.
Natürlich lies er sich nichts anmerken, schließlich war er ein Kerl.
„Ist in Ordnung, Du brauchst nichts zu sagen, ich verstehe Dich schon….“
Ihr Lächeln verschwand.
„Weißt Du, wir können ja auch einfach nur…“
An dieser Stelle unterbrach er sie.
„Ja, ok…“
Er schaute sie jetzt nicht mehr an.
„Also, ich muss dann mal los, wir sehen uns nächstes Wochenende oder so…“
Damit drehte sie sich um und ging.
In ihm brach etwas zusammen, an dem er sich über all die Monate festgeklammert hatte.
Er wollte endlich etwas riskieren und war gescheitert, was ihm ganz langsam bewusst wurde.
Hinter ihm tauchte sein Kumpel auf.
„Na, wie ist es gelaufen?“
Er bewegte sich kaum, sah ihr immer noch hinterher.
„Suboptimal, würde ich sagen…“
Der Kumpel klopfte ihm auf die Schulter.
„Tja, Frauen sind grausam, jetzt weißt Du es auch.“
Für einen Moment konnte er seinen Blick lösen.
„Nein, nicht alle. Sie ist es nicht, da war ich mir sicher…“
Er blickte nun wieder in die Richtung, in die sie gegangen war.
„Sie ist es nicht.“
Der Tragödie zweiter Teil
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Samstag, 16. Dezember 2006
Bildung bremst!
tobi-wan, 14:35h
Hör auf zu denken und fange an zu leben!
Raus mit dem ganzen Ballast, der sich Bildung nennt, er nützt Dir sowieso nichts! Stell die Dinge nicht mehr infrage.
Zweifle auch niemals an Dir selbst, das kostet nur Zeit. Verneble Deinen Verstand (dazu musst Du nicht kreativ sein), und besinne Dich auf das animalische. Überzeuge andere von Deinem neuen, richtigen Lebensstil, etwa durch lautes Abspielen Deiner Lieblingsmusik im Bus.
Sie werden schon noch dahinter komme, wie richtig Du liegst. So viele andere haben es doch längst eingesehen, und bald darfst Du sie alle als Deine Freunde bezeichnen.
Zusammen werdet ihr nicht viel denken, aber sehr glücklich sein.
Raus mit dem ganzen Ballast, der sich Bildung nennt, er nützt Dir sowieso nichts! Stell die Dinge nicht mehr infrage.
Zweifle auch niemals an Dir selbst, das kostet nur Zeit. Verneble Deinen Verstand (dazu musst Du nicht kreativ sein), und besinne Dich auf das animalische. Überzeuge andere von Deinem neuen, richtigen Lebensstil, etwa durch lautes Abspielen Deiner Lieblingsmusik im Bus.
Sie werden schon noch dahinter komme, wie richtig Du liegst. So viele andere haben es doch längst eingesehen, und bald darfst Du sie alle als Deine Freunde bezeichnen.
Zusammen werdet ihr nicht viel denken, aber sehr glücklich sein.
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Mittwoch, 13. Dezember 2006
Verschwendetes Leben!
tobi-wan, 17:07h
Du sitzt in der S-Bahn und weißt, dass Du dort noch etwa eine Stunde verbringen wirst. Dir ist klar, dass Du bis morgen einige Texte lesen solltest, die sich in diesem Moment in Deiner Tasche befinden. Wenn Du zuhause an kommst, ist es spät, und schließlich warten noch andere Aufgaben auf Dich.
Die Tasche steht direkt vor Dir. Es wäre ein leichtes, sie zu öffnen…
Aber da kommt sie, diese umhüllende Müdigkeit, die Deine Augenlider schwerer werden lässt. Schon bald hängt Dein Kopf in ungesunder Haltung auf der Brust, die Geräusche in der Umgebung werden dumpfer und Dein Geist verlässt den engen Wagon.
Jetzt sitzt Du endlich neben ihr, sie hat sich an Deine Schulter gelehnt, und Du lächelst.
Viel zu schnell jedoch bist Du wieder im Wagon, weil eine genervte Stimme Deine Station verkündet hat.
Du gehst nach Hause und machst dort alles Mögliche, aber das Lesen von Texten und der Anruf bei einer ganz besonderen Dame gehören nicht dazu.
Die Tasche steht direkt vor Dir. Es wäre ein leichtes, sie zu öffnen…
Aber da kommt sie, diese umhüllende Müdigkeit, die Deine Augenlider schwerer werden lässt. Schon bald hängt Dein Kopf in ungesunder Haltung auf der Brust, die Geräusche in der Umgebung werden dumpfer und Dein Geist verlässt den engen Wagon.
Jetzt sitzt Du endlich neben ihr, sie hat sich an Deine Schulter gelehnt, und Du lächelst.
Viel zu schnell jedoch bist Du wieder im Wagon, weil eine genervte Stimme Deine Station verkündet hat.
Du gehst nach Hause und machst dort alles Mögliche, aber das Lesen von Texten und der Anruf bei einer ganz besonderen Dame gehören nicht dazu.
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Sonntag, 10. Dezember 2006
Das Treffen
tobi-wan, 14:00h
(Vorbemerkung:
Es folgt mal wieder eine Geschichte aus der Kategorie
"Was zum Teufel will uns der Autor damit sagen?", viel Spaß.)
Das Treffen
Der Ort hatte sich schon seit einiger Zeit nicht geändert.
Die kleine Kneipe an der Ecke, mit ihren verschmutzen Scheiben und immer wieder den Selben Gestalten, die sich Abend für Abend hinter der Theke einfanden.
An den mürrischen und vielleicht unterschwellig misstrauischen Blick des Barkeepers hatten sich die beiden längst gewöhnt.
All zu oft kamen sie mit ihm bei ihrem Treffen sowieso nicht in Kontakt, da sich beide für den ganzen Abend immer nur je ein Glas Wasser bestellten.
Wenn man sie so betrachtete, was aufgrund der Dunkelheit in ihrer Ecke schwer viel, dann konnte man bemerken, dass sie sich äußerlich fast nur durch ihre Kleidung unterschieden.
Der eine trug weiß, der andere schwarz, was ihnen bei den Leuten am Tresen die Spitznamen Mr. Black und Mr. White eingebracht hatte. Heute jedoch kam White etwas später, was äußerst ungewöhnlich war.
„Du bis spät dran, ich habe schon bestellt…“
„Zwei Wasser?“
„Wie immer…“
„Ich hatte heute mehr zu tun als sonst, liegt an der Weihnachtszeit…“
Black lächelte spöttisch.
„Willst Du wieder gut machen, was Du dieses Jahr alles verbockt hast…?“
White lehnte sich zurück, und gestattete sich ebenfalls ein Lächeln.
„Du glaubst, dass Du gewonnen hast?“
"Sieht ziemlich schlecht für Dich aus, findest Du nicht? All die Mörder, Lügner und einsamen Seelen, die gehören jetzt alle mir…“
White nahm nun einen Schluck Wasser.
Er tat das langsam, aber bestimmt und sah Black anschließend direkt in die Augen.
„Abgerechnet wird zum Schluss, das weißt Du so gut wie ich…“
Das Lächeln blieb auf Blacks Gesicht.
Er neigte den Kopf ein wenig zur Seite und bemerkte eine junge Frau, die sich ihrem Tisch näherte. Sie trug kaum Make-up und ihre Haare hingen recht wirr an den Schultern, doch ihre Augen leuchteten.
„Schönen guten Abend Jungs, hättet ihr vielleicht ein paar Euro für die vielen Kinder, die dieses Jahr keine Geschenke erwarten?“
Black sah White an.
„Das ist Dein Part, würde ich sagen…“
White zögerte nicht lange und gab der Frau einen Geldschein.
„Vielen Dank, und frohe Weihnachten!“
Nachdem sie sich umgedreht hatte, begann Black leise zu lachen.
„Was ist so komisch?“
„Die Kleine gehört so was von mir, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen…“
White zog nur eine Augenbraue nach oben.
„Ich will gar nicht wissen, was sie erwartet, wenn sie nach Hause kommt…“
Black begann nun, lauter zu lachen, sodass er einige Blicke der Herrschaften vom Tresen auf sich zog.
„Ihr Mann jedenfalls nicht mehr.“
Whites Blick blieb starr.
„Du bist ein Dreckssack, aber das ist Dir ja klar.“
„Stimmt.“
„Na ja, letztendlich machen wir beide nur unseren Job, wie Millionen anderer Leute auch, nicht wahr?“
Black erhob sein Glas.
„Möge der bessere gewinnen!“
Es folgt mal wieder eine Geschichte aus der Kategorie
"Was zum Teufel will uns der Autor damit sagen?", viel Spaß.)
Das Treffen
Der Ort hatte sich schon seit einiger Zeit nicht geändert.
Die kleine Kneipe an der Ecke, mit ihren verschmutzen Scheiben und immer wieder den Selben Gestalten, die sich Abend für Abend hinter der Theke einfanden.
An den mürrischen und vielleicht unterschwellig misstrauischen Blick des Barkeepers hatten sich die beiden längst gewöhnt.
All zu oft kamen sie mit ihm bei ihrem Treffen sowieso nicht in Kontakt, da sich beide für den ganzen Abend immer nur je ein Glas Wasser bestellten.
Wenn man sie so betrachtete, was aufgrund der Dunkelheit in ihrer Ecke schwer viel, dann konnte man bemerken, dass sie sich äußerlich fast nur durch ihre Kleidung unterschieden.
Der eine trug weiß, der andere schwarz, was ihnen bei den Leuten am Tresen die Spitznamen Mr. Black und Mr. White eingebracht hatte. Heute jedoch kam White etwas später, was äußerst ungewöhnlich war.
„Du bis spät dran, ich habe schon bestellt…“
„Zwei Wasser?“
„Wie immer…“
„Ich hatte heute mehr zu tun als sonst, liegt an der Weihnachtszeit…“
Black lächelte spöttisch.
„Willst Du wieder gut machen, was Du dieses Jahr alles verbockt hast…?“
White lehnte sich zurück, und gestattete sich ebenfalls ein Lächeln.
„Du glaubst, dass Du gewonnen hast?“
"Sieht ziemlich schlecht für Dich aus, findest Du nicht? All die Mörder, Lügner und einsamen Seelen, die gehören jetzt alle mir…“
White nahm nun einen Schluck Wasser.
Er tat das langsam, aber bestimmt und sah Black anschließend direkt in die Augen.
„Abgerechnet wird zum Schluss, das weißt Du so gut wie ich…“
Das Lächeln blieb auf Blacks Gesicht.
Er neigte den Kopf ein wenig zur Seite und bemerkte eine junge Frau, die sich ihrem Tisch näherte. Sie trug kaum Make-up und ihre Haare hingen recht wirr an den Schultern, doch ihre Augen leuchteten.
„Schönen guten Abend Jungs, hättet ihr vielleicht ein paar Euro für die vielen Kinder, die dieses Jahr keine Geschenke erwarten?“
Black sah White an.
„Das ist Dein Part, würde ich sagen…“
White zögerte nicht lange und gab der Frau einen Geldschein.
„Vielen Dank, und frohe Weihnachten!“
Nachdem sie sich umgedreht hatte, begann Black leise zu lachen.
„Was ist so komisch?“
„Die Kleine gehört so was von mir, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen…“
White zog nur eine Augenbraue nach oben.
„Ich will gar nicht wissen, was sie erwartet, wenn sie nach Hause kommt…“
Black begann nun, lauter zu lachen, sodass er einige Blicke der Herrschaften vom Tresen auf sich zog.
„Ihr Mann jedenfalls nicht mehr.“
Whites Blick blieb starr.
„Du bist ein Dreckssack, aber das ist Dir ja klar.“
„Stimmt.“
„Na ja, letztendlich machen wir beide nur unseren Job, wie Millionen anderer Leute auch, nicht wahr?“
Black erhob sein Glas.
„Möge der bessere gewinnen!“
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Mittwoch, 6. Dezember 2006
Diskutieren Sie!
tobi-wan, 16:39h
Seminarprotokoll
Universität: *******
Proseminar: ********
Datum: Heute, irgendwann nach dem Aufstehen.
Dozent: Hr. Prof. Dr. *******
Protokollant: Tobi-Wan
Seminardiskussion
These:
Das Deutsche Bildungssystem eröffnet jedem die gleichen Chancen.
Student 1:
…Blablablabla….Deutsche Bildungssystem ist toll, weil…blablablabla…
Student 2:
…Blablablabla…Deutsche Bildungssystem ist nicht toll, weil…blablablabla…
Student 1:
…Blablablablabla…Student 2, Du liegst falsch…blabla…Ich bin ja so viel klüger als Du….blablabla…deswegen schmeiße ich mit Fachwörtern um mich, die ich selber nicht verstehe und trage jeden Tag in der Uni einen Anzug mit Krawatte… blablabla…
Student 2:
…Blablablablabla…Ok, ich kenne zwar nicht so viele Fachwörter wie Student 1, aber dafür wiederhole ich mich öfter…blablabla…
Student 3:
Blablablablablablabla…Ich gehe lieber gar nicht erst auf die These ein, sondern erzähle mal von was ganz anderem…blablablabla…
Student 4:
Blablablabla…Ich habe lange Haare und deswegen eh immer Recht, Ihr dummen Kapitalistenschweine! ...Blablablabla…
Studentin 5:
Blablablablabla…Gebt den Frauen mehr Rechte, Achselhaare für alle!!!!...Blablablakreischblabla…
Student 6:
(Kein Wortbeitrag, verlässt nach 40 Minuten mit den genuschelten Worten „Bei dem Krach kann man ja nicht mal vernünftig pennen“ den Raum.)
Stundeten 7-40:
(Ebenfalls keine Beiträge, dafür Durchführung anderer sinnvoller Aktivitäten a la „Schiffe–Versenken“, „Löcher–in–der–Decke-Zählen“ und „Geistiger Wet-T-Shirt-Contest der Kommilitoninnen“.)
Fazit:
Die Erde ist eine Scheibe!
Universität: *******
Proseminar: ********
Datum: Heute, irgendwann nach dem Aufstehen.
Dozent: Hr. Prof. Dr. *******
Protokollant: Tobi-Wan
Seminardiskussion
These:
Das Deutsche Bildungssystem eröffnet jedem die gleichen Chancen.
Student 1:
…Blablablabla….Deutsche Bildungssystem ist toll, weil…blablablabla…
Student 2:
…Blablablabla…Deutsche Bildungssystem ist nicht toll, weil…blablablabla…
Student 1:
…Blablablablabla…Student 2, Du liegst falsch…blabla…Ich bin ja so viel klüger als Du….blablabla…deswegen schmeiße ich mit Fachwörtern um mich, die ich selber nicht verstehe und trage jeden Tag in der Uni einen Anzug mit Krawatte… blablabla…
Student 2:
…Blablablablabla…Ok, ich kenne zwar nicht so viele Fachwörter wie Student 1, aber dafür wiederhole ich mich öfter…blablabla…
Student 3:
Blablablablablablabla…Ich gehe lieber gar nicht erst auf die These ein, sondern erzähle mal von was ganz anderem…blablablabla…
Student 4:
Blablablabla…Ich habe lange Haare und deswegen eh immer Recht, Ihr dummen Kapitalistenschweine! ...Blablablabla…
Studentin 5:
Blablablablabla…Gebt den Frauen mehr Rechte, Achselhaare für alle!!!!...Blablablakreischblabla…
Student 6:
(Kein Wortbeitrag, verlässt nach 40 Minuten mit den genuschelten Worten „Bei dem Krach kann man ja nicht mal vernünftig pennen“ den Raum.)
Stundeten 7-40:
(Ebenfalls keine Beiträge, dafür Durchführung anderer sinnvoller Aktivitäten a la „Schiffe–Versenken“, „Löcher–in–der–Decke-Zählen“ und „Geistiger Wet-T-Shirt-Contest der Kommilitoninnen“.)
Fazit:
Die Erde ist eine Scheibe!
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Montag, 4. Dezember 2006
Gefährliche Gedanken
tobi-wan, 19:23h
Es ist egal, was Du bist, tust, denkst oder erreicht hast, denn es wird nicht anerkannt.
Du bist ein Geist.
Wenn überhaupt, sieht man deine Hülle.
Es interessiert niemanden wirklich, ob Du da bist.
Oder eben nicht mehr.
Du bist ein Geist.
Wenn überhaupt, sieht man deine Hülle.
Es interessiert niemanden wirklich, ob Du da bist.
Oder eben nicht mehr.
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