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Samstag, 19. Januar 2008
Für eine Nacht
tobi-wan, 17:11h
Du liegst neben mir, und bei der ersten Berührung spielt es keine Rolle mehr, was für eine Welt uns umgibt. Sie hört auf zu existieren, weil wir sie nicht mehr wahrnehmen.
Es interessiert uns nicht, dass andere über uns reden, nachdenken, urteilen oder bestimmtes von uns erwarten, das verliert in diesem Moment ganz einfach seine Bedeutung, da es nur noch uns zwei gibt.
Sagen wollte ich Dir so viel, versuchen zu erklären, was Du mit dem Teil von mir gemacht hast, der von Bedeutung ist, aber jedes Wort wäre an dieser Stelle überflüssig. Worte werden sinnlos, denn sie können nicht mehr beschreiben, was gerade passiert, höchstens eine entfernte Vorstellung vermitteln.
Aber Entfernung gibt es in diesem Moment nicht, wir haben sie überwunden, endlich, sind ganz beieinander. Natürlich spüren wir, wie wir uns einem Moment hingeben, dessen Ende festgesetzt ist, aber es vermag ihn nicht zu verderben.
Denn auch wenn er vorbei ist, wissen wir beide, was ihn so besonders macht:
Er gehört uns, sonst niemandem.
Es interessiert uns nicht, dass andere über uns reden, nachdenken, urteilen oder bestimmtes von uns erwarten, das verliert in diesem Moment ganz einfach seine Bedeutung, da es nur noch uns zwei gibt.
Sagen wollte ich Dir so viel, versuchen zu erklären, was Du mit dem Teil von mir gemacht hast, der von Bedeutung ist, aber jedes Wort wäre an dieser Stelle überflüssig. Worte werden sinnlos, denn sie können nicht mehr beschreiben, was gerade passiert, höchstens eine entfernte Vorstellung vermitteln.
Aber Entfernung gibt es in diesem Moment nicht, wir haben sie überwunden, endlich, sind ganz beieinander. Natürlich spüren wir, wie wir uns einem Moment hingeben, dessen Ende festgesetzt ist, aber es vermag ihn nicht zu verderben.
Denn auch wenn er vorbei ist, wissen wir beide, was ihn so besonders macht:
Er gehört uns, sonst niemandem.
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Dienstag, 8. Januar 2008
Ein Gesicht aus Stein
tobi-wan, 18:06h
Hallo, Mann mit den starren Gesichtszügen und den sicheren Bewegungen, bei denen jede Geste und jeder Schritt bewusst gesetzt ist.
Du läufst an mir vorbei, und da ich Dich niemals anspreche, kann ich nur vermuten, wie Du Dich selber beschreiben würdest.
Ich meine natürlich nicht eine Selbstbeschreibung im Dialog, denn die kann ich kaum von Dir erwarten.
Nein, ich denke eher daran, was Du Dir selber antwortest, wenn Dich eine innere Stimme in einem ruhigen Moment fragt, warum Deine Artikulation (wenn vorhanden) so kalt ist. Sicherlich lautet die Antwort wie folgt:
„Ich muss so sein, um in der Umgebung nicht aufgerieben zu werden.
Von Wollen war am Anfang keine Rede, aber dann habe ich mich umgeschaut, und mir ist aufgefallen, dass es fast alle so machen.
Eigentlich sind meine zynischen Äußerungen und das unterkühlte Auftreten doch nur Spiegel der Umwelt, mit dem ich meinen Kern schützen und alles, was ich ablehne, kritisieren kann.
Warum soll meine zarte, wahre Natur den Geiern einer Welt geopfert werden, die nur darauf warten, sie zu zerreißen? Mein echtes Ich spare ich mir für eine Person, die es verdient hat. Bis dahin schreibe ich jeden Tag spätabends Gedichte auf Papier, welches anschließend zerknüllt wird.“
Tja, lieber fremder Mann, jetzt bist Du an mir vorbeigelaufen und hast mein Lächeln nicht erwidert. Schade eigentlich, denn ich hätte Dich nicht zerrissen.
Du läufst an mir vorbei, und da ich Dich niemals anspreche, kann ich nur vermuten, wie Du Dich selber beschreiben würdest.
Ich meine natürlich nicht eine Selbstbeschreibung im Dialog, denn die kann ich kaum von Dir erwarten.
Nein, ich denke eher daran, was Du Dir selber antwortest, wenn Dich eine innere Stimme in einem ruhigen Moment fragt, warum Deine Artikulation (wenn vorhanden) so kalt ist. Sicherlich lautet die Antwort wie folgt:
„Ich muss so sein, um in der Umgebung nicht aufgerieben zu werden.
Von Wollen war am Anfang keine Rede, aber dann habe ich mich umgeschaut, und mir ist aufgefallen, dass es fast alle so machen.
Eigentlich sind meine zynischen Äußerungen und das unterkühlte Auftreten doch nur Spiegel der Umwelt, mit dem ich meinen Kern schützen und alles, was ich ablehne, kritisieren kann.
Warum soll meine zarte, wahre Natur den Geiern einer Welt geopfert werden, die nur darauf warten, sie zu zerreißen? Mein echtes Ich spare ich mir für eine Person, die es verdient hat. Bis dahin schreibe ich jeden Tag spätabends Gedichte auf Papier, welches anschließend zerknüllt wird.“
Tja, lieber fremder Mann, jetzt bist Du an mir vorbeigelaufen und hast mein Lächeln nicht erwidert. Schade eigentlich, denn ich hätte Dich nicht zerrissen.
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Dienstag, 1. Januar 2008
Frohes Neues!
tobi-wan, 16:42h
Auf dass 2008 für alle Leser dieses Blogs zu einem Jahr mit viel Vernunft, Zuversicht, Lebensfreude und persönlichem Glück werde.
Jetzt, wo sich der den gestrigen Party-Ereignissen geschuldete Nebel im Gehirn so langsam verflüchtigt, kann ich auch einen Satz dazu sagen, wie es mit diesem Blog im nächsten Jahr weitergehen soll:
Ich will nicht versprechen, dass die gewohnte Regelmäßigkeit bei den Veröffentlichungen weiter anhält, denn für mich gilt die Maxime: Qualität vor Quantität. Also wundert Euch bitte nicht, wenn es längere Zeit mal nichts Neues gibt. Einige Ideen habe ich noch, nur braucht deren Umsetzung möglicherweise länger.
Seht es einfach mit einer der Eigenschaften, die ich mir für mich persönlich im neuen Jahr wünsche:
Mehr Gelassenheit.
Jetzt, wo sich der den gestrigen Party-Ereignissen geschuldete Nebel im Gehirn so langsam verflüchtigt, kann ich auch einen Satz dazu sagen, wie es mit diesem Blog im nächsten Jahr weitergehen soll:
Ich will nicht versprechen, dass die gewohnte Regelmäßigkeit bei den Veröffentlichungen weiter anhält, denn für mich gilt die Maxime: Qualität vor Quantität. Also wundert Euch bitte nicht, wenn es längere Zeit mal nichts Neues gibt. Einige Ideen habe ich noch, nur braucht deren Umsetzung möglicherweise länger.
Seht es einfach mit einer der Eigenschaften, die ich mir für mich persönlich im neuen Jahr wünsche:
Mehr Gelassenheit.
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Montag, 24. Dezember 2007
Eine Weihnachtsbotschaft
tobi-wan, 02:59h
Ein Jahr zuvor…
Wieso immer kurz vor dem schönsten Moment?
Gerade hatte er zu schweben begonnen, weil er die schweren, an seine Füße geketteten Steine losbekommen konnte, die Welt unter den Schuhen wurde mit zunehmender Höhe übersichtlicher und ein Gefühl vermisster Erleichterung ergriff seinen Körper, da weckten ihn Regentropfen, die immer energischer auf sein Gesicht prasselten.
Er wusste nicht, warum das Fenster offen stand.
Er wusste nicht, wann er ins Bett gegangen war.
Er wusste nicht, warum er in die billige Wohnung mit dem Schimmelproblem direkt an der Hauptstraße ziehen musste, nachdem sie ihn rausgeschmissen hatte.
Eines wusste er, weil ihn der laute Markt auf der Straße vor seiner Wohnung daran erinnerte:
Heute war Heilig Abend.
Es tangierte ihn genauso wenig wie die drei davor genannten Sachen.
Eigentlich wollte er weiterschlafen, als er das Fenster geschlossen hatte, doch starke Kopfschmerzen verhinderten eine Rückkehr in die Traumwelt.
„Hoffentlich war der Weihnachtsmann in diesem Jahr schon hier und hat eine Packung Aspirin dagelassen…“
Er stand von dem Sofa auf, dessen zahlreiche Flecken als Beweis dafür genommen werden konnten, dass es auch schon ein Weihnachten vor 50 Jahren erleben durfte, und machte sich auf den Weg in die Küche.
Kurz vor der Küchentür stieß er mit dem Fuß gegen eine Flasche, deren restlicher Inhalt sich über den Boden ergoss.
„Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day, you gave it away…“
Die dünnen Wände waren nicht dazu in der Lage, die Musik von draußen am Eindringen zu hindern. Der Frust über diesen Umstand stand am Anfang einer Kausalkette, an deren Ende eine Wodka-Flasche durchs Wohnzimmerfenster nach draußen flog und auf dem Dach eines Weihnachtsmarkt-Standes zersprang.
Da er das Fenster vorher geschlossen hatte, verteilten sich nun Scherben über den schmutzigen Teppich seines Wohnzimmers.
Er blieb stehen, denn selbst durch sein vernebeltes Gehirn drang durch, dass diese Aktion nicht allzu gut gewesen war. Es wurde Zeit, für ein wenig klarere Gedanken zu sorgen.
Deswegen entschied er, raus auf seinen Balkon zu gehen, selbst wenn er wegen der Kälte und der Weihnachtsmusik wenig Lust dazu verspürte. So schlug ihm der kalte Wind auch sofort direkt ins Gesicht, und sehr bald begann seine rechte Hand zu zittern.
Ob es an der Kälte oder an der Musik lag, konnte er nicht genau bestimmen. Langsam formierte sich in seinem Kopf ein Gedanke, sehr unbestimmt zwar, aber er sorgte für die Ahnung, dass er irgendetwas vergessen haben musste.
Was für eine Rolle spielte das eigentlich?
Sollte er nicht froh über das Vergessen sein?
Ermöglichte diese Fähigkeit des Gehirnes nicht erst das Leben an sich?
Gab es eine Möglichkeit, das ganze Leben zu vergessen, wenn der größte Teil davon besser in der Vergessenheit aufgehoben wäre?
Tatsächlich, die Kälte wirkte, denn ihm fiel eine Lösung ein.
Mit der linken ergriff er das Geländer und schaute hinunter auf den Gehweg.
„Möglicherweise nicht hoch genug, aber versuchen sollte ich es trotzdem…“
Plötzlich wurde die Musik vom Weihnachtsmarkt leiser.
Trotz des heulenden Windes vernahm er eine Stimme. Sie kam irgendwo von unten, und er kannte sie.
„Wat machst Du da oben?“
Auch die Umrisse des Mannes dort auf dem Gehweg kamen ihm vertraut vor. Trotzdem stellte er eine Gegenfrage, deren Sinnlosigkeit ihm schon vor dem Aussprechen bewusst war.
„Was machen Sie da unten?“
Für einen Moment dachte er, der Mann sei weggegangen, denn es gab keine schnelle Antwort.
„Naja, ick loofe traurick durch de Jegend und sehe plötzlich nen Typen, der uff seen Baikong-Jeländer steigen will…“
Der Wind fing an, kleine Schneeflocken vor sich her zu treiben.
Sie waren seiner Laune völlig ausgeliefert, und einige von ihnen fanden bald ihren Weg in die Gesichter der beiden Gesprächspartner.
Der Mann oben sprach als nächstes. Er stützte sich jetzt mit beiden Händen auf das Geländer, seine Stimme hörte sich bestimmter an als zuvor.
„Und, was wollen Sie dagegen machen?
Soll ich Sie fragen, warum sie traurig sind, damit ich abgelenkt werde und nicht springe? Ist es das?“
Der Mann unten trat ein paar Schritte näher zum Haus heran.
Die Beine musste er mühsam anheben, seine linke Hand stützte sich auf einen Stock.
„Ick bin traurik, weil Du heute das Versprechen jebrochen hast, wat ick Dir vor jenau eenem Jahr abjenommen hab. Du wolltest da sein, um mir wieder zu helfen…“
Trotz seiner unzweifelhaft kraftvollen Stimme gingen seine letzten Worte im Geschrei eines Mannes unter, der sehr lange auf diesen Moment gewartet zu haben schien.
„Was für einen Unterschied hätte es gemacht, wenn ich dagewesen wäre? Selbst wenn ich Ihnen geholfen hätte, wären Sie einige Tage später wieder alleine gewesen! In dieser Welt gibt es keine Hilfe, die von Dauer ist! Sehen Sie das ein, so wie ich im letzten Jahr gelernt habe, es einzusehen! Und soll ich Ihnen sagen, woher das kommt? Weil den Menschen egal ist, was außerhalb ihrer vier Wände passiert. Klar, manche heucheln und behaupten das Gegenteil. Aber wissen Sie, was geschieht, wenn ich springen und da unten alleine im Schnee verrecken würde?
Vielleicht liest einer darüber zwei oder drei Sätze in der Zeitung, nachdem ihm der Bauch noch vom Weihnachtsessen des Vortages wehtut.
Vielleicht denkt er dann etwas wie: “Armer Kerl, und ausgerechnet an Weihnachten.“
Vielleicht fragt er auch nach dem Warum.
Aber danach macht er die Zeitung zu, und spätestens wenn er seinen Weihnachtsbaum an den Straßenrand schmeißt wird er mich und die Millionen anderer Menschen, die einsam irgendwo da draußen krepieren, vergessen haben. Es hat eine Weile gedauert, doch jetzt kapiere ich, wie diese Welt funktioniert.“
Seine Stimme begann zu krächzen, der kalte Wind und das laute Geschrei forderten ihren Tribut.
Der Schnee wurde dichter und verbarg mehr und mehr die Welt vor seinem Balkon. Er stand weiter da und umklammerte das Geländer, immer in Erwartung einer Antwort.
Die aber blieb aus.
Kein vertrauter Dialekt drang nach oben, nichts war mehr zu hören als das Heulen des Windes.
Minuten vergingen, in denen innere und äußere Kälte um seinen Körper kämpften. Er wünschte sich eine Antwort, und sicher war es dieser Wunsch, der seine Entscheidung festigte, den Balkon zu verlassen und ins Bett zu gehen.
Am nächsten Morgen sollte er die Antwort bekommen.
Vor seiner Tür lag ein kleines Päckchen, in dem sich lediglich ein Zettel befand. Er entfaltete ihn und begann zu lesen. Danach flog der Zettel direkt in den Papierkorb. Doch dann geschah etwas, was diese Geschichte endlich zu der Weihnachtsgeschichte werden lässt, die ihr erwartet habt:
Der Zettel blieb nämlich nicht im Papierkorb.
Bald darauf wurde er von dort wieder aufgehoben und auf eine Kommode im Wohnzimmer gelegt, als nächstes fand er einen Platz auf dem Nachttisch, und schließlich endete die Reise des Zettels auf der Schrägwand über dem Bett, an die er sorgfältig geklebt wurde.
Er hing da noch lange nachdem die Müllabfuhr den Weihnachtsbaum vom Straßenrand abgeholt hatte, und vielleicht wird er in Zukunft seinen kleinen Beitrag dazu leisten, dass der Mann mit der zittrigen rechten Hand an Heilig Abend nicht mehr alleine auf dem Balkon steht, sondern seine Versprechen hält.
Auf dem Zettel stand nur ein Satz, geschrieben zwar mit krakeliger Schrift, aber erdacht im Kopf eines Mannes mit ehrlichen Absichten:
„Und ist die Welt oft noch so schlecht, wer zwingt Dich, ein Teil davon zu werden?“
Wieso immer kurz vor dem schönsten Moment?
Gerade hatte er zu schweben begonnen, weil er die schweren, an seine Füße geketteten Steine losbekommen konnte, die Welt unter den Schuhen wurde mit zunehmender Höhe übersichtlicher und ein Gefühl vermisster Erleichterung ergriff seinen Körper, da weckten ihn Regentropfen, die immer energischer auf sein Gesicht prasselten.
Er wusste nicht, warum das Fenster offen stand.
Er wusste nicht, wann er ins Bett gegangen war.
Er wusste nicht, warum er in die billige Wohnung mit dem Schimmelproblem direkt an der Hauptstraße ziehen musste, nachdem sie ihn rausgeschmissen hatte.
Eines wusste er, weil ihn der laute Markt auf der Straße vor seiner Wohnung daran erinnerte:
Heute war Heilig Abend.
Es tangierte ihn genauso wenig wie die drei davor genannten Sachen.
Eigentlich wollte er weiterschlafen, als er das Fenster geschlossen hatte, doch starke Kopfschmerzen verhinderten eine Rückkehr in die Traumwelt.
„Hoffentlich war der Weihnachtsmann in diesem Jahr schon hier und hat eine Packung Aspirin dagelassen…“
Er stand von dem Sofa auf, dessen zahlreiche Flecken als Beweis dafür genommen werden konnten, dass es auch schon ein Weihnachten vor 50 Jahren erleben durfte, und machte sich auf den Weg in die Küche.
Kurz vor der Küchentür stieß er mit dem Fuß gegen eine Flasche, deren restlicher Inhalt sich über den Boden ergoss.
„Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day, you gave it away…“
Die dünnen Wände waren nicht dazu in der Lage, die Musik von draußen am Eindringen zu hindern. Der Frust über diesen Umstand stand am Anfang einer Kausalkette, an deren Ende eine Wodka-Flasche durchs Wohnzimmerfenster nach draußen flog und auf dem Dach eines Weihnachtsmarkt-Standes zersprang.
Da er das Fenster vorher geschlossen hatte, verteilten sich nun Scherben über den schmutzigen Teppich seines Wohnzimmers.
Er blieb stehen, denn selbst durch sein vernebeltes Gehirn drang durch, dass diese Aktion nicht allzu gut gewesen war. Es wurde Zeit, für ein wenig klarere Gedanken zu sorgen.
Deswegen entschied er, raus auf seinen Balkon zu gehen, selbst wenn er wegen der Kälte und der Weihnachtsmusik wenig Lust dazu verspürte. So schlug ihm der kalte Wind auch sofort direkt ins Gesicht, und sehr bald begann seine rechte Hand zu zittern.
Ob es an der Kälte oder an der Musik lag, konnte er nicht genau bestimmen. Langsam formierte sich in seinem Kopf ein Gedanke, sehr unbestimmt zwar, aber er sorgte für die Ahnung, dass er irgendetwas vergessen haben musste.
Was für eine Rolle spielte das eigentlich?
Sollte er nicht froh über das Vergessen sein?
Ermöglichte diese Fähigkeit des Gehirnes nicht erst das Leben an sich?
Gab es eine Möglichkeit, das ganze Leben zu vergessen, wenn der größte Teil davon besser in der Vergessenheit aufgehoben wäre?
Tatsächlich, die Kälte wirkte, denn ihm fiel eine Lösung ein.
Mit der linken ergriff er das Geländer und schaute hinunter auf den Gehweg.
„Möglicherweise nicht hoch genug, aber versuchen sollte ich es trotzdem…“
Plötzlich wurde die Musik vom Weihnachtsmarkt leiser.
Trotz des heulenden Windes vernahm er eine Stimme. Sie kam irgendwo von unten, und er kannte sie.
„Wat machst Du da oben?“
Auch die Umrisse des Mannes dort auf dem Gehweg kamen ihm vertraut vor. Trotzdem stellte er eine Gegenfrage, deren Sinnlosigkeit ihm schon vor dem Aussprechen bewusst war.
„Was machen Sie da unten?“
Für einen Moment dachte er, der Mann sei weggegangen, denn es gab keine schnelle Antwort.
„Naja, ick loofe traurick durch de Jegend und sehe plötzlich nen Typen, der uff seen Baikong-Jeländer steigen will…“
Der Wind fing an, kleine Schneeflocken vor sich her zu treiben.
Sie waren seiner Laune völlig ausgeliefert, und einige von ihnen fanden bald ihren Weg in die Gesichter der beiden Gesprächspartner.
Der Mann oben sprach als nächstes. Er stützte sich jetzt mit beiden Händen auf das Geländer, seine Stimme hörte sich bestimmter an als zuvor.
„Und, was wollen Sie dagegen machen?
Soll ich Sie fragen, warum sie traurig sind, damit ich abgelenkt werde und nicht springe? Ist es das?“
Der Mann unten trat ein paar Schritte näher zum Haus heran.
Die Beine musste er mühsam anheben, seine linke Hand stützte sich auf einen Stock.
„Ick bin traurik, weil Du heute das Versprechen jebrochen hast, wat ick Dir vor jenau eenem Jahr abjenommen hab. Du wolltest da sein, um mir wieder zu helfen…“
Trotz seiner unzweifelhaft kraftvollen Stimme gingen seine letzten Worte im Geschrei eines Mannes unter, der sehr lange auf diesen Moment gewartet zu haben schien.
„Was für einen Unterschied hätte es gemacht, wenn ich dagewesen wäre? Selbst wenn ich Ihnen geholfen hätte, wären Sie einige Tage später wieder alleine gewesen! In dieser Welt gibt es keine Hilfe, die von Dauer ist! Sehen Sie das ein, so wie ich im letzten Jahr gelernt habe, es einzusehen! Und soll ich Ihnen sagen, woher das kommt? Weil den Menschen egal ist, was außerhalb ihrer vier Wände passiert. Klar, manche heucheln und behaupten das Gegenteil. Aber wissen Sie, was geschieht, wenn ich springen und da unten alleine im Schnee verrecken würde?
Vielleicht liest einer darüber zwei oder drei Sätze in der Zeitung, nachdem ihm der Bauch noch vom Weihnachtsessen des Vortages wehtut.
Vielleicht denkt er dann etwas wie: “Armer Kerl, und ausgerechnet an Weihnachten.“
Vielleicht fragt er auch nach dem Warum.
Aber danach macht er die Zeitung zu, und spätestens wenn er seinen Weihnachtsbaum an den Straßenrand schmeißt wird er mich und die Millionen anderer Menschen, die einsam irgendwo da draußen krepieren, vergessen haben. Es hat eine Weile gedauert, doch jetzt kapiere ich, wie diese Welt funktioniert.“
Seine Stimme begann zu krächzen, der kalte Wind und das laute Geschrei forderten ihren Tribut.
Der Schnee wurde dichter und verbarg mehr und mehr die Welt vor seinem Balkon. Er stand weiter da und umklammerte das Geländer, immer in Erwartung einer Antwort.
Die aber blieb aus.
Kein vertrauter Dialekt drang nach oben, nichts war mehr zu hören als das Heulen des Windes.
Minuten vergingen, in denen innere und äußere Kälte um seinen Körper kämpften. Er wünschte sich eine Antwort, und sicher war es dieser Wunsch, der seine Entscheidung festigte, den Balkon zu verlassen und ins Bett zu gehen.
Am nächsten Morgen sollte er die Antwort bekommen.
Vor seiner Tür lag ein kleines Päckchen, in dem sich lediglich ein Zettel befand. Er entfaltete ihn und begann zu lesen. Danach flog der Zettel direkt in den Papierkorb. Doch dann geschah etwas, was diese Geschichte endlich zu der Weihnachtsgeschichte werden lässt, die ihr erwartet habt:
Der Zettel blieb nämlich nicht im Papierkorb.
Bald darauf wurde er von dort wieder aufgehoben und auf eine Kommode im Wohnzimmer gelegt, als nächstes fand er einen Platz auf dem Nachttisch, und schließlich endete die Reise des Zettels auf der Schrägwand über dem Bett, an die er sorgfältig geklebt wurde.
Er hing da noch lange nachdem die Müllabfuhr den Weihnachtsbaum vom Straßenrand abgeholt hatte, und vielleicht wird er in Zukunft seinen kleinen Beitrag dazu leisten, dass der Mann mit der zittrigen rechten Hand an Heilig Abend nicht mehr alleine auf dem Balkon steht, sondern seine Versprechen hält.
Auf dem Zettel stand nur ein Satz, geschrieben zwar mit krakeliger Schrift, aber erdacht im Kopf eines Mannes mit ehrlichen Absichten:
„Und ist die Welt oft noch so schlecht, wer zwingt Dich, ein Teil davon zu werden?“
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Samstag, 22. Dezember 2007
Best of 2007
tobi-wan, 20:05h
Bleib noch!
Das Leben hinter dem Gesicht
Weg ins Paradies
Willkommen in der schwarzen Parade!
Das Geräusch des Regens
Fickt den Staat – Ein politischer Aufruf
Paul
Auf nach Panama
Ein nettes Gespräch
Eine schöne Aussicht
Kapitulation
Klartext
Sonnenstrahlen auf dem sinkenden Schiff
Die kalten Augen ihrer Feindin
Ode an die Liebe, oder: Auch Männer können romantisch sein!
Die düstere Ballade vom Mann mit dem Messer
Das Leben hinter dem Gesicht
Weg ins Paradies
Willkommen in der schwarzen Parade!
Das Geräusch des Regens
Fickt den Staat – Ein politischer Aufruf
Paul
Auf nach Panama
Ein nettes Gespräch
Eine schöne Aussicht
Kapitulation
Klartext
Sonnenstrahlen auf dem sinkenden Schiff
Die kalten Augen ihrer Feindin
Ode an die Liebe, oder: Auch Männer können romantisch sein!
Die düstere Ballade vom Mann mit dem Messer
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Samstag, 15. Dezember 2007
Nö...
tobi-wan, 18:11h
...heute nicht. Erst nächste Woche wieder, spätestens zu Heilig Abend.
Edit: Ja, zu heilig Abend gibt es an dieser Stelle auf jeden Fall wieder etwas zu lesen.
Edit: Ja, zu heilig Abend gibt es an dieser Stelle auf jeden Fall wieder etwas zu lesen.
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Samstag, 8. Dezember 2007
Das ewige Warten (Eine einfache, komplizierte Frage, Teil 3)
tobi-wan, 20:36h
Die Tasche mit den Uni-Sachen fliegt in die Ecke, in der sie wohl oder übel übers Wochenende liegen bleiben wird, denn an das Lernen will sie jetzt keinen Gedanken verschwenden. Ihre Katze kommt und streicht um ihre Beine, aber auch diese Form der Zuneigung kann ihre Tränen nicht zurückhalten.
Sie denkt nicht daran, sich etwas zum Essen zu machen, sondern greift sofort das Telefon, noch bevor sie ihren Mantel ablegt. Die Schnellwahltaste gedrückt, keine drei Sekunden gewartet, schon endet das Freizeichen.
„Na endlich Süße, ich dachte schon, Du rufst nie an…“
Ihre Hand klammert sich fester um den Telefonhörer.
„Hey, Tina…“
Am anderen Ende der Leitung ist nur ein kurzes Zögern zu vernehmen, dann ändert sich die Stimmlage in trauriges Mitfühlen.
„Es ist nicht gut gelaufen, stimmt's Süße?“
Sie schnieft ein wenig und antwortet dann mit brüchiger Stimme.
„Ich habe keine Chance mehr bei ihm, das ist so unfair…“
Tina unterbricht sie sofort.
„Du weißt doch, Männer sind Schweine. Sie wecken Erwartungen in Dir, nur um sich begehrt zu fühlen, nicht weil sie vorhaben, die irgendwann zu erwidern.“
Erneut beginnt sie zu weinen, doch am Sprechen hindert sie das nicht.
„Ich warte jetzt so lange auf den Richtigen, und endlich war ich mir sicher, dass er es ist, und dann lässt er mich einfach abblitzen, obwohl ich ganz genau weiß, wie er früher auf mich stand…“
„Ich weiß doch Süße…“
„…nach all diesen Fehlschlägen…“
Sie schnieft wieder.
„Ja, ich versteh Dich doch…“
„Ich meine, guck Dir doch meine ganzen Ex-Freunde mal an, das waren doch im Prinzip alles Pfeifen…
Erst Michael, immer lieb, ja, aber irgendwie schon bald so ohne Leidenschaft, dann Basti, der wollte doch eh immer nur das eine, Daniel, belügt mich von wegen kurz vor der Promotion und so…“
Tina nickt an ihrem Telefon mitfühlend mit dem Kopf.
„…Dann im letzten Jahr Tobi…“
„Der war ja mal total komisch, das habe ich Dir aber von Anfang an gesagt…“
„…Ja, ich weiß auch nicht, irgendwie soll es einfach nicht sein mit dem perfekten Mann…Warte mal, es klingelt gerade an der Tür…“
Sie geht noch mit dem Hörer am Ohr zum Spion und sieht hindurch.
„Es ist Alex…“
Tinas Stimme kann ihre Irritation nicht verbergen.
„Was will der denn jetzt?“
„Keine Ahnung, aber für den habe ich gerade mal überhaupt keinen Nerv…“
Also geht sie zurück zur Couch, legt sich hin, so dass die Beine über die Lehne baumeln, und redet mit Tina die nächsten vier Stunden über Dinge, die nur Frauen verstehen, während im Mülleimer an der Bushaltestelle nicht weit von ihrer Wohnung ein frischer Strauß Blumen kurz davor ist, mit dem Welken anzufangen.
Der Tragödie zweiter Teil
Sie denkt nicht daran, sich etwas zum Essen zu machen, sondern greift sofort das Telefon, noch bevor sie ihren Mantel ablegt. Die Schnellwahltaste gedrückt, keine drei Sekunden gewartet, schon endet das Freizeichen.
„Na endlich Süße, ich dachte schon, Du rufst nie an…“
Ihre Hand klammert sich fester um den Telefonhörer.
„Hey, Tina…“
Am anderen Ende der Leitung ist nur ein kurzes Zögern zu vernehmen, dann ändert sich die Stimmlage in trauriges Mitfühlen.
„Es ist nicht gut gelaufen, stimmt's Süße?“
Sie schnieft ein wenig und antwortet dann mit brüchiger Stimme.
„Ich habe keine Chance mehr bei ihm, das ist so unfair…“
Tina unterbricht sie sofort.
„Du weißt doch, Männer sind Schweine. Sie wecken Erwartungen in Dir, nur um sich begehrt zu fühlen, nicht weil sie vorhaben, die irgendwann zu erwidern.“
Erneut beginnt sie zu weinen, doch am Sprechen hindert sie das nicht.
„Ich warte jetzt so lange auf den Richtigen, und endlich war ich mir sicher, dass er es ist, und dann lässt er mich einfach abblitzen, obwohl ich ganz genau weiß, wie er früher auf mich stand…“
„Ich weiß doch Süße…“
„…nach all diesen Fehlschlägen…“
Sie schnieft wieder.
„Ja, ich versteh Dich doch…“
„Ich meine, guck Dir doch meine ganzen Ex-Freunde mal an, das waren doch im Prinzip alles Pfeifen…
Erst Michael, immer lieb, ja, aber irgendwie schon bald so ohne Leidenschaft, dann Basti, der wollte doch eh immer nur das eine, Daniel, belügt mich von wegen kurz vor der Promotion und so…“
Tina nickt an ihrem Telefon mitfühlend mit dem Kopf.
„…Dann im letzten Jahr Tobi…“
„Der war ja mal total komisch, das habe ich Dir aber von Anfang an gesagt…“
„…Ja, ich weiß auch nicht, irgendwie soll es einfach nicht sein mit dem perfekten Mann…Warte mal, es klingelt gerade an der Tür…“
Sie geht noch mit dem Hörer am Ohr zum Spion und sieht hindurch.
„Es ist Alex…“
Tinas Stimme kann ihre Irritation nicht verbergen.
„Was will der denn jetzt?“
„Keine Ahnung, aber für den habe ich gerade mal überhaupt keinen Nerv…“
Also geht sie zurück zur Couch, legt sich hin, so dass die Beine über die Lehne baumeln, und redet mit Tina die nächsten vier Stunden über Dinge, die nur Frauen verstehen, während im Mülleimer an der Bushaltestelle nicht weit von ihrer Wohnung ein frischer Strauß Blumen kurz davor ist, mit dem Welken anzufangen.
Der Tragödie zweiter Teil
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Freitag, 30. November 2007
Die düstere Ballade vom Mann mit dem Messer
tobi-wan, 18:02h
Dunkel war`s, der Mond am Himmel
Nur ein Mann, mit ihm sein Schimmel
Reitet durch die düst`ren Gassen
Sucht nach Opfern, ist nicht zu fassen.
Der Mantel schwarz, die Kapuze tief
Nie jemand seinen Namen rief
Nie jemand war darauf erpicht
Ihm zu blicken ins Gesicht.
Sein liebstes Stück führt er stets mit
Auch wenn sein Opfer noch so litt.
Ein Messer, groß und lang und schwer
Er quält seine Opfer, und zwar sehr.
Dringt er des Nachts in ihre Häuser ein
schlafen sie tief, und erst das Schrei`n
weckt die Nachbarn in diesem Ort
der Mann mit dem Messer ist dann fort.
Sein Tagwerk ist nun längst getan
Der Sack, so voll, hängt hintenan.
Oben raus, da guckt ein Bein
Und leuchtet hell im Mondesschein.
Er reitet schnell, zu seinem Haus
im Wald versteckt, die Nacht ist aus
öffnet den Sack und betrachtet heute
voller Hoffnung seine Beute.
Arme, Hände, Köpfe, Beine
sehen viel besser aus als seine.
Er wird sie zum Vorbild machen
Nie wieder hört er Euch lachen.
Sein eigener Körper, so viel gehasst
die vielen Chancen deswegen verpasst.
Drum nimmt er sein Messer, setzt an und schneidet
sich selbst, damit nur noch ein Mal er leidet.
Dann steht er vorm Spiegel, ganz ohne Zorn
betrachtet sich auch gern von vorn.
Was er sieht, ihn nicht mehr erschreckt
ein besserer Mensch: Er ist perfekt.
Nur ein Mann, mit ihm sein Schimmel
Reitet durch die düst`ren Gassen
Sucht nach Opfern, ist nicht zu fassen.
Der Mantel schwarz, die Kapuze tief
Nie jemand seinen Namen rief
Nie jemand war darauf erpicht
Ihm zu blicken ins Gesicht.
Sein liebstes Stück führt er stets mit
Auch wenn sein Opfer noch so litt.
Ein Messer, groß und lang und schwer
Er quält seine Opfer, und zwar sehr.
Dringt er des Nachts in ihre Häuser ein
schlafen sie tief, und erst das Schrei`n
weckt die Nachbarn in diesem Ort
der Mann mit dem Messer ist dann fort.
Sein Tagwerk ist nun längst getan
Der Sack, so voll, hängt hintenan.
Oben raus, da guckt ein Bein
Und leuchtet hell im Mondesschein.
Er reitet schnell, zu seinem Haus
im Wald versteckt, die Nacht ist aus
öffnet den Sack und betrachtet heute
voller Hoffnung seine Beute.
Arme, Hände, Köpfe, Beine
sehen viel besser aus als seine.
Er wird sie zum Vorbild machen
Nie wieder hört er Euch lachen.
Sein eigener Körper, so viel gehasst
die vielen Chancen deswegen verpasst.
Drum nimmt er sein Messer, setzt an und schneidet
sich selbst, damit nur noch ein Mal er leidet.
Dann steht er vorm Spiegel, ganz ohne Zorn
betrachtet sich auch gern von vorn.
Was er sieht, ihn nicht mehr erschreckt
ein besserer Mensch: Er ist perfekt.
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Donnerstag, 22. November 2007
Ode an die Liebe, oder: Auch Männer können romantisch sein!
tobi-wan, 22:07h
Süße, Du weißt, dass mein Leben in der letzten Zeit nicht leicht und ich oft kurz vor dem Aufgeben war.
Aber dann, nach dieser harten Zeit voller Rückschläge und Entbehrungen kamst Du und hast mit gezeigt, dass es jeder einzelne Tag trotzdem wert war, gelebt zu werden.
Dank Dir wache ich morgens auf und denke nicht daran, wie gerne ich weiterschlafen würde.
Nein, ich denke an Dich, weil ich mit Dir meinen Traum leben darf.
Dank Dir fahre ich zur Arbeit und die vielen müden Gesichter in der Bahn stecken mich nicht an.
Nein, ich denke an Dich, und bleibe hellwach.
Dank Dir komme ich im Büro an und es ist mir egal, wie ungerecht mich der Chef heute wieder behandeln wird.
Nein, ich denke an Dich und weiß, dass Du mir die beste Chance meines Lebens gibst.
Dank Dir kümmert es mich nicht, wenn ich in der Mittagspause alleine in meiner Ecke sitze und einige Kollegen schlecht hinter meinem Rücken über mich reden.
Nein, ich denke an Dich und sehe, wie Du mir 'Ich liebe Dich' ins Gesicht sagst.
Süße, Du bist ein strahlender Stern, der meine ehemals so dunkle Welt in wunderschönes, helles Licht taucht, auf das ich nicht mehr verzichten will, nie mehr.
Aber dann, nach dieser harten Zeit voller Rückschläge und Entbehrungen kamst Du und hast mit gezeigt, dass es jeder einzelne Tag trotzdem wert war, gelebt zu werden.
Dank Dir wache ich morgens auf und denke nicht daran, wie gerne ich weiterschlafen würde.
Nein, ich denke an Dich, weil ich mit Dir meinen Traum leben darf.
Dank Dir fahre ich zur Arbeit und die vielen müden Gesichter in der Bahn stecken mich nicht an.
Nein, ich denke an Dich, und bleibe hellwach.
Dank Dir komme ich im Büro an und es ist mir egal, wie ungerecht mich der Chef heute wieder behandeln wird.
Nein, ich denke an Dich und weiß, dass Du mir die beste Chance meines Lebens gibst.
Dank Dir kümmert es mich nicht, wenn ich in der Mittagspause alleine in meiner Ecke sitze und einige Kollegen schlecht hinter meinem Rücken über mich reden.
Nein, ich denke an Dich und sehe, wie Du mir 'Ich liebe Dich' ins Gesicht sagst.
Süße, Du bist ein strahlender Stern, der meine ehemals so dunkle Welt in wunderschönes, helles Licht taucht, auf das ich nicht mehr verzichten will, nie mehr.
Deswegen knie ich jetzt hier vor Dir und stelle Dir diese eine Frage, direkt aus dem Inneren meines Herzens:
Ich liebe Dich...
Ich liebe Dich...
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Samstag, 17. November 2007
Best of 2006
tobi-wan, 18:36h
Was tun, wenn man gerne einen neuen Text veröffentlichen würde, doch nichts da ist, was als fertig oder passend genug angesehen werden kann und die Müdigkeit einem die konkrete Ausformulierung der im Kopf befindlichen Ideen verdirbt?
Eine Ablenkungstaktik wäre, durch das Einbauen einer Hintergrundmusik von der kreativen Armut abzulenken, aber so billig bin ich natürlich nicht!
Nein, mir kam stattdessen eine nie da gewesene, geniale Idee: Einfach den ganzen alten Kram ein wenig sichten und wieder raushauen! Auf das schlechte Gedächtnis seiner Stammleser hoffen bzw. darauf spekulieren, so ein paar neue Leute anlocken zu können! Und da die Sommerpause nun schon fast ihr zweites Jahr vollendet, gibt es heute die Auswahl von 2006 und in ein paar Wochen füge ich die von 2007 hinzu.
Ansonsten habe ich mir als Obergrenze 15 Texte pro Jahr sowie eine gesunde Mischung aus lustigen, halbwegs tiefgründigen und tragischen Texten festgelegt. Vollständig ist es logischerweise nicht, aber es sollte neuen Lesern einen Querschnitt durch meine Themen geben.
Ey Alder, was guckst Du?
Ich bin ja so verliebt!!! :D
Frauenversteher
Der ultimative Hip-Hop-Song
Der Augenblick
Der Mann hinter der Maske
Leben im Zeitraffer
Der Entscheidungsprozess
Willkommen in Deutschland
Seht her!
Diskutieren Sie!
Das Treffen
Eine einfache komplizierte Frage
Stille Nacht
Weltflucht
Eine Ablenkungstaktik wäre, durch das Einbauen einer Hintergrundmusik von der kreativen Armut abzulenken, aber so billig bin ich natürlich nicht!
Nein, mir kam stattdessen eine nie da gewesene, geniale Idee: Einfach den ganzen alten Kram ein wenig sichten und wieder raushauen! Auf das schlechte Gedächtnis seiner Stammleser hoffen bzw. darauf spekulieren, so ein paar neue Leute anlocken zu können! Und da die Sommerpause nun schon fast ihr zweites Jahr vollendet, gibt es heute die Auswahl von 2006 und in ein paar Wochen füge ich die von 2007 hinzu.
Ansonsten habe ich mir als Obergrenze 15 Texte pro Jahr sowie eine gesunde Mischung aus lustigen, halbwegs tiefgründigen und tragischen Texten festgelegt. Vollständig ist es logischerweise nicht, aber es sollte neuen Lesern einen Querschnitt durch meine Themen geben.
Ey Alder, was guckst Du?
Ich bin ja so verliebt!!! :D
Frauenversteher
Der ultimative Hip-Hop-Song
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Der Mann hinter der Maske
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Das Treffen
Eine einfache komplizierte Frage
Stille Nacht
Weltflucht
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