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Sonntag, 15. Oktober 2006
Nur zu Besuch
tobi-wan, 23:23h
Heute, im späten Nachmittag, würde er sie endlich wieder besuchen.
Er bereute es sehr, dass ihm die Zeit fehlte, sie öfters als zwei Mal die Woche zu treffen, aber seine Arbeit schränkte ihn doch sehr ein. Außerdem wohnte sie auch nicht gerade um die Ecke.
„Für Dich gehe ich bis ans Ende dieser Welt und noch weiter“, das hatte er ihr einmal gesagt und sie damit sehr glücklich gemacht.
Wenn er bei ihr war, dann konnten sie über alles reden, tiefgründig, wenn sie wollten, und nie angestrengt.
Er brachte ihr jedes Mal Blumen mit, die ihr sehr gefielen, auch wenn er von Blumen nicht viel Ahnung hatte. Überreichen wollte er die Blumen jedoch immer erst am Ende, kurz bevor er wieder ging.
„Damit Du mich bis zum nächsten Mal nicht vergisst. Du weißt ja, wie dunkel die Wohnung ohne Dich ist“, sagte er zum Abschied und stellte sie ganz nahe zu Ihr, direkt unter den Grabstein.
Er bereute es sehr, dass ihm die Zeit fehlte, sie öfters als zwei Mal die Woche zu treffen, aber seine Arbeit schränkte ihn doch sehr ein. Außerdem wohnte sie auch nicht gerade um die Ecke.
„Für Dich gehe ich bis ans Ende dieser Welt und noch weiter“, das hatte er ihr einmal gesagt und sie damit sehr glücklich gemacht.
Wenn er bei ihr war, dann konnten sie über alles reden, tiefgründig, wenn sie wollten, und nie angestrengt.
Er brachte ihr jedes Mal Blumen mit, die ihr sehr gefielen, auch wenn er von Blumen nicht viel Ahnung hatte. Überreichen wollte er die Blumen jedoch immer erst am Ende, kurz bevor er wieder ging.
„Damit Du mich bis zum nächsten Mal nicht vergisst. Du weißt ja, wie dunkel die Wohnung ohne Dich ist“, sagte er zum Abschied und stellte sie ganz nahe zu Ihr, direkt unter den Grabstein.
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Samstag, 14. Oktober 2006
Nicht ohne Dich
tobi-wan, 19:22h
Ich kann alles schaffen, wenn ich es mir nur fest genug vornehme.
All die Hindernisse und Steine beiseite Räumen, die mir wer auch immer in den Weg schmeißen wird.
In den undurchsichtigen, vor mir liegenden Zeiten bestehen, und zwar ganz alleine!
Geht das wirklich?
Die Wahrheit ist - wie so oft - ernüchternd:
Nein, es geht nicht mehr. Die Energie, der Antrieb ist weg, und nur Du kannst ihn mir zurückbringen.
Hand in Hand stürze ich mich gestärkt in die Ungewissheit, alleine gehe ich darin unter.
Aber eines ist sicher: Wenn ich das tue, dann will ich dabei wenigstens lachen!
All die Hindernisse und Steine beiseite Räumen, die mir wer auch immer in den Weg schmeißen wird.
In den undurchsichtigen, vor mir liegenden Zeiten bestehen, und zwar ganz alleine!
Geht das wirklich?
Die Wahrheit ist - wie so oft - ernüchternd:
Nein, es geht nicht mehr. Die Energie, der Antrieb ist weg, und nur Du kannst ihn mir zurückbringen.
Hand in Hand stürze ich mich gestärkt in die Ungewissheit, alleine gehe ich darin unter.
Aber eines ist sicher: Wenn ich das tue, dann will ich dabei wenigstens lachen!
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Mittwoch, 11. Oktober 2006
Europa - Ein Märchen
tobi-wan, 19:46h
Es war einmal ein junger Mann, der vor gar nicht allzu langer Zeit in einem Land lebte, in dem die meisten Menschen fürchterlich missmutig und mürrisch dreinblickten und viel Zeit fürs Meckern aufbrachten.
Eines Tages erfuhr unser junger Held davon, dass dieses besagte Land Teil eines viel größeren Gebildes war, welches man Europa nannte.
Da der junge Mann ziemlich neugierig war, wollte er wissen, was genau denn dieses Europa eigentlich für ihn oder sein Land bedeutete.
Also ging er eines Morgens los und machte sich auf eine Reise, um die Menschen, die seinen Weg kreuzten, nach ihrer Meinung über Europa zu fragen.
Sicher, er hätte auch einfach eines der unzähligen Bücher lesen, eine Zeitung kaufen, ins Internet gehen oder in der Schule besser aufpassen können. Doch offenbar interessierte ihn mehr, was die Menschen, die zwar in Europa leben, aber sich nicht täglich damit beschäftigen, darüber dachten. Das, was unser junger Held dabei auf seiner Reise alles über Europa erfuhr, machte ihn aber zunächst gar nicht mehr so sicher, ob er Europa wirklich jemals mögen konnte.
Zunächst einmal schienen viele Menschen, die dem jungen Mann auf seiner Reise begegneten, gar nichts darüber zu wissen, wie in diesem Europa eigentlich Politik gemacht wird. Ab und zu fielen so verwirrende Worte wie „Europaparlament“, „Kommission“, „Europarat“, „Gerichtshof“ und einmal sogar „Ministerrat“. Doch kaum jemand war im Stande, unserem jungen Held zu erklären, welche ominöse Verbindung zwischen diesen Dingen bestand.
„Nun gut“, dachte sich der junge Mann, „so was kann ich auch nachlesen.“
Also fing er an, die Menschen ganz genau nach den Vorteilen von Europa zu fragen.
Mit dieser Frage erntete unser junge Held zwar weniger Verwirrung und Unwissenheit als vorher, dafür aber mehr Skepsis und Angst. Nun war plötzlich die Rede von Arbeitsplatzverlust durch Billigarbeiter aus dem Osten und von einer Vorschrift, welche die maximale Krümmung einer Banane vorschrieb.
„Also schön“, sinnierte der immer verzweifelt werdende Held, „frage ich die Leute halt nach dieser komischen Verfassung, über die ich im Fernsehen und in PW mal was gehört habe.“
Und siehe da, auf einmal bekam der junge Mann wesentlich lebendigere Reaktionen zu hören!
„Jawohl, da haben die Holländer und Franzosen den Typen da in Brüssel endlich mal gezeigt, dass man mit uns nicht alles machen kann!“, rief ein Mann.
Danach, was eigentlich in der Verfassung drinstand, fragte der junge Held den Mann dann gar nicht mehr.
Aber auch sonst konnte ihm das kaum jemand der befragten sagen, und somit machte sich der junge Mann auf den Weg zu einem Ort, von dem er sich sicher war, dass er dort eine Antwort auf seine Frage erhalten würde.
Doch als er selbst in diesem beeindruckenden Gebäude mit der gläsernen Kuppel von einem offenbar wichtigen Menschen im schwarzen Anzug keine Antwort auf die Frage erhielt, ob in der geplanten europäischen Verfassung ein Initiativrecht der Bevölkerung möglich ist, machte sich unser mittlerweile ziemlich erschöpfter Held traurig auf den Heimweg.
Als er dann in sich zusammengesunken und mit starrem Blick am Bahnhof saß und auf seinen Zug wartete, stand plötzlich ein Mann vor ihm, dessen Haare schon lange weiß waren und der sich auf einen Stock stützen musste.
„Mein Junge“, sagte er mit einem leuchtenden Ausdruck in den Augen, „weißt du eigentlich, wie lange wir hier in Europa schon keinen Krieg mehr zwischen den großen Staaten haben?“.
Eines Tages erfuhr unser junger Held davon, dass dieses besagte Land Teil eines viel größeren Gebildes war, welches man Europa nannte.
Da der junge Mann ziemlich neugierig war, wollte er wissen, was genau denn dieses Europa eigentlich für ihn oder sein Land bedeutete.
Also ging er eines Morgens los und machte sich auf eine Reise, um die Menschen, die seinen Weg kreuzten, nach ihrer Meinung über Europa zu fragen.
Sicher, er hätte auch einfach eines der unzähligen Bücher lesen, eine Zeitung kaufen, ins Internet gehen oder in der Schule besser aufpassen können. Doch offenbar interessierte ihn mehr, was die Menschen, die zwar in Europa leben, aber sich nicht täglich damit beschäftigen, darüber dachten. Das, was unser junger Held dabei auf seiner Reise alles über Europa erfuhr, machte ihn aber zunächst gar nicht mehr so sicher, ob er Europa wirklich jemals mögen konnte.
Zunächst einmal schienen viele Menschen, die dem jungen Mann auf seiner Reise begegneten, gar nichts darüber zu wissen, wie in diesem Europa eigentlich Politik gemacht wird. Ab und zu fielen so verwirrende Worte wie „Europaparlament“, „Kommission“, „Europarat“, „Gerichtshof“ und einmal sogar „Ministerrat“. Doch kaum jemand war im Stande, unserem jungen Held zu erklären, welche ominöse Verbindung zwischen diesen Dingen bestand.
„Nun gut“, dachte sich der junge Mann, „so was kann ich auch nachlesen.“
Also fing er an, die Menschen ganz genau nach den Vorteilen von Europa zu fragen.
Mit dieser Frage erntete unser junge Held zwar weniger Verwirrung und Unwissenheit als vorher, dafür aber mehr Skepsis und Angst. Nun war plötzlich die Rede von Arbeitsplatzverlust durch Billigarbeiter aus dem Osten und von einer Vorschrift, welche die maximale Krümmung einer Banane vorschrieb.
„Also schön“, sinnierte der immer verzweifelt werdende Held, „frage ich die Leute halt nach dieser komischen Verfassung, über die ich im Fernsehen und in PW mal was gehört habe.“
Und siehe da, auf einmal bekam der junge Mann wesentlich lebendigere Reaktionen zu hören!
„Jawohl, da haben die Holländer und Franzosen den Typen da in Brüssel endlich mal gezeigt, dass man mit uns nicht alles machen kann!“, rief ein Mann.
Danach, was eigentlich in der Verfassung drinstand, fragte der junge Held den Mann dann gar nicht mehr.
Aber auch sonst konnte ihm das kaum jemand der befragten sagen, und somit machte sich der junge Mann auf den Weg zu einem Ort, von dem er sich sicher war, dass er dort eine Antwort auf seine Frage erhalten würde.
Doch als er selbst in diesem beeindruckenden Gebäude mit der gläsernen Kuppel von einem offenbar wichtigen Menschen im schwarzen Anzug keine Antwort auf die Frage erhielt, ob in der geplanten europäischen Verfassung ein Initiativrecht der Bevölkerung möglich ist, machte sich unser mittlerweile ziemlich erschöpfter Held traurig auf den Heimweg.
Als er dann in sich zusammengesunken und mit starrem Blick am Bahnhof saß und auf seinen Zug wartete, stand plötzlich ein Mann vor ihm, dessen Haare schon lange weiß waren und der sich auf einen Stock stützen musste.
„Mein Junge“, sagte er mit einem leuchtenden Ausdruck in den Augen, „weißt du eigentlich, wie lange wir hier in Europa schon keinen Krieg mehr zwischen den großen Staaten haben?“.
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Dienstag, 10. Oktober 2006
Halbes Leben
tobi-wan, 00:28h
Warum nur lächelt dieser Junge so wenig?
Die Frage beschäftigte sie schon lange, doch eine Antwort fand sie bis heute nicht.
Er hat doch ein geregeltes Leben, Freunde, Hobbys und immer genug zu essen. Warum sieht er dann so selten glücklich aus, was fehlt ihm? Wenn sie ihn danach fragt, dann hieß es immer: "Es ist alles in Ordnung, Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, wirklich nicht."
Doch schon am nächsten Tag sitzt er wieder mit leerem Gesicht vor dem Fenster, obwohl doch draußen die Sonne so schön die Natur verzaubert. Letztens hat sie ihn deswegen angebrüllt, ihm in sein ausdrucksloses Gesicht geschrien, dass das Leben doch so voller Möglichkeiten sei und dass er sie verdammt noch mal annehmen und nutzen solle. Carpe Diem, nutze den Tag!
"Wie denn, wenn man nicht lebt?", war seine knappe Antwort.
Nun verstand sie ihn noch weniger, er wurde ihr von Tag zu Tag fremder.
Die Frage beschäftigte sie schon lange, doch eine Antwort fand sie bis heute nicht.
Er hat doch ein geregeltes Leben, Freunde, Hobbys und immer genug zu essen. Warum sieht er dann so selten glücklich aus, was fehlt ihm? Wenn sie ihn danach fragt, dann hieß es immer: "Es ist alles in Ordnung, Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, wirklich nicht."
Doch schon am nächsten Tag sitzt er wieder mit leerem Gesicht vor dem Fenster, obwohl doch draußen die Sonne so schön die Natur verzaubert. Letztens hat sie ihn deswegen angebrüllt, ihm in sein ausdrucksloses Gesicht geschrien, dass das Leben doch so voller Möglichkeiten sei und dass er sie verdammt noch mal annehmen und nutzen solle. Carpe Diem, nutze den Tag!
"Wie denn, wenn man nicht lebt?", war seine knappe Antwort.
Nun verstand sie ihn noch weniger, er wurde ihr von Tag zu Tag fremder.
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Samstag, 7. Oktober 2006
Draußen und drinnen
tobi-wan, 20:55h
Diese frühe Dunkelheit, der Wind, die Kälte, die Blätter, die von den Bäumen fallen und alles bedecken...
Nein, ich will an dieser Stelle nicht beklagen, dass der schöne Sommer mal wieder viel zu schnell verschwunden ist, auch wenn es stimmt.
Aber was ist, wenn das Wetter da draußen vor dem Fenster nur ein Spiegelbild des Innern wäre?
Dann würde sich wohl jeder den Sommer mit seiner Unbeschwertheit und den vielen Sonnenstrahlen wahrlich zurückwünschen.
Nein, ich will an dieser Stelle nicht beklagen, dass der schöne Sommer mal wieder viel zu schnell verschwunden ist, auch wenn es stimmt.
Aber was ist, wenn das Wetter da draußen vor dem Fenster nur ein Spiegelbild des Innern wäre?
Dann würde sich wohl jeder den Sommer mit seiner Unbeschwertheit und den vielen Sonnenstrahlen wahrlich zurückwünschen.
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Mittwoch, 4. Oktober 2006
Der Augenblick
tobi-wan, 21:59h
In der S-Bahn saßen sie sich gegenüber.
Gewollt hatte das keiner von beiden, doch leider waren alle anderen Plätze schon besetzt.
Also versuchten sie, wenigstens nicht mit den Beinen aneinander zu geraten.
Er schaute aus dem Fenster, sie in ihr Magazin.
Als er seinen Blick vom Fenster löste und zur Tür richten wollte, da blieb er an ihr hängen.
Doch er sah kaum ihr feines Kostüm, oder die Ringe an den Händen, oder ihre ausgesprochen sorgfältig frisierten Haare.
Nein, da war so ein Funkeln in ihren Augen, in diesen leuchtenden, kraftvollen Augen, das hinderte ihn einfach daran, weiter zur Tür zu sehen.
Für einen kurzen Moment erwiderte sie den Blick.
Alle anderen Menschen im Abteil verschwanden, der Zug blieb stehen, und endlich konnte er alles vergessen, was ihn bisher beschäftigt hatte.
Für einen Augenblick durfte er loslassen, sein Leben mit den zur Gewohnheit gewordenen Sorgen beiseite wischen, nur willkommenen Gefühlen erlauben, zu bleiben.
Doch viel zu schnell blinzelte sie, das Funkeln erlosch und sie versenkte den Blick erneut in ihrem Magazin.
Die anderen Menschen tauchten plötzlich wieder auf und auch der Zug fuhr weiter.
An der nächsten Station stieg sie dann aus.
Sie tat das sehr zielstrebig und ohne seine Beine auch nur zu berühren.
Er blickte ihr nach, und an seinem Gesicht konnte man ablesen, dass er sich über ein kurzes Umdrehen ihrerseits sehr gefreut hätte.
Gewollt hatte das keiner von beiden, doch leider waren alle anderen Plätze schon besetzt.
Also versuchten sie, wenigstens nicht mit den Beinen aneinander zu geraten.
Er schaute aus dem Fenster, sie in ihr Magazin.
Als er seinen Blick vom Fenster löste und zur Tür richten wollte, da blieb er an ihr hängen.
Doch er sah kaum ihr feines Kostüm, oder die Ringe an den Händen, oder ihre ausgesprochen sorgfältig frisierten Haare.
Nein, da war so ein Funkeln in ihren Augen, in diesen leuchtenden, kraftvollen Augen, das hinderte ihn einfach daran, weiter zur Tür zu sehen.
Für einen kurzen Moment erwiderte sie den Blick.
Alle anderen Menschen im Abteil verschwanden, der Zug blieb stehen, und endlich konnte er alles vergessen, was ihn bisher beschäftigt hatte.
Für einen Augenblick durfte er loslassen, sein Leben mit den zur Gewohnheit gewordenen Sorgen beiseite wischen, nur willkommenen Gefühlen erlauben, zu bleiben.
Doch viel zu schnell blinzelte sie, das Funkeln erlosch und sie versenkte den Blick erneut in ihrem Magazin.
Die anderen Menschen tauchten plötzlich wieder auf und auch der Zug fuhr weiter.
An der nächsten Station stieg sie dann aus.
Sie tat das sehr zielstrebig und ohne seine Beine auch nur zu berühren.
Er blickte ihr nach, und an seinem Gesicht konnte man ablesen, dass er sich über ein kurzes Umdrehen ihrerseits sehr gefreut hätte.
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Sonntag, 1. Oktober 2006
Der ultimative Hip-Hop-Song
tobi-wan, 23:00h
Verehrter Leser!
Der nachfolgende Text entwickelt seine volle Wirkung erst, wenn er im Geiste von einer Proll-Stimme vorgetragen und mit einem billigen
0815-Beat unterlegt wird.
Ach ja, und nochwas:
Es wird sehr, sehr niveaulos. Ich nehme es niemandem übel, wenn er diesen Blog auslässt...
Hey ho, ihr Pussys, hört mal her!
Ich will rappen,
und das fällt mir nicht schwer.
Es gibt nur nen paar Wörter, die muss ich einbaun,
weil mich Sido und Bushido sonst sehr verhaun!
Arschf*****, Bitch,
Schwanz und Blasen,
schon fangen meine Gedanken
an zu rasen!
So Du Muschi, jetzt hör bloß her,
was nun gleich folgt,
gefällt Dir bestimmt sehr!
Ich kannte mal ne Bitch,
hätte sie fast gekriegt,
doch dann kamst Du und hast sie in den Arsch gef****!
Jetzt lutscht sie Deinen Schwanz
und ich hasse Dich
Doch sei versichert, ich mach dich fertich!
Gleich ist Schluss mit blasen,
denn dann kommen wir,
Ich und meine Gang, wir sind stärker als ihr!
Meine Vokabeln, die sind zwar aufgebraucht,
und mein Brain tut weh,
weil´ s jetzt richtig raucht.
Doch eins ist sicher,
nun kann niemand bestreiten:
Ich bin der beste Rapper aller Zeiten!
Der nachfolgende Text entwickelt seine volle Wirkung erst, wenn er im Geiste von einer Proll-Stimme vorgetragen und mit einem billigen
0815-Beat unterlegt wird.
Ach ja, und nochwas:
Es wird sehr, sehr niveaulos. Ich nehme es niemandem übel, wenn er diesen Blog auslässt...
Hey ho, ihr Pussys, hört mal her!
Ich will rappen,
und das fällt mir nicht schwer.
Es gibt nur nen paar Wörter, die muss ich einbaun,
weil mich Sido und Bushido sonst sehr verhaun!
Arschf*****, Bitch,
Schwanz und Blasen,
schon fangen meine Gedanken
an zu rasen!
So Du Muschi, jetzt hör bloß her,
was nun gleich folgt,
gefällt Dir bestimmt sehr!
Ich kannte mal ne Bitch,
hätte sie fast gekriegt,
doch dann kamst Du und hast sie in den Arsch gef****!
Jetzt lutscht sie Deinen Schwanz
und ich hasse Dich
Doch sei versichert, ich mach dich fertich!
Gleich ist Schluss mit blasen,
denn dann kommen wir,
Ich und meine Gang, wir sind stärker als ihr!
Meine Vokabeln, die sind zwar aufgebraucht,
und mein Brain tut weh,
weil´ s jetzt richtig raucht.
Doch eins ist sicher,
nun kann niemand bestreiten:
Ich bin der beste Rapper aller Zeiten!
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Samstag, 30. September 2006
Abschied
tobi-wan, 15:56h
Ist es egoistisch zu sagen: „Ich hasse Abschiede!“?
Euch hier behalten zu wollen, obwohl ihr doch gehen müsst?
Euch an den neuen Erfahrungen und Eindrücken zu hindern, die vor euch liegen?
Mir bleibt nur, euch zwei Dinge zu wünschen:
Haltet in eurer neuen Umgebung die Augen stets offen und reserviert uns irgendwo einen Platz, der uns vom Schleier des Vergessens bewahrt.
Schließlich war die Zeit, die wir zusammen mit Lachen, Diskutieren, Philosophieren, Trinken und Zuhören verbracht haben, viel zu wertvoll.
Ich hoffe, dass wir damit in ein paar Jahren weitermachen können.
Leider bin ich Realist und weiß, dass ihr euch ändern werdet, oder besser gesagt:
Das neue Umfeld wird es tun.
Deshalb wünsche ich mir noch eine dritte Sache:
Lasst euch so weit verändern, wie es euch wirklich weiterhilft,
aber sorgt dafür, dass der Kern unserer Freundschaft erhalten bleibt, bis wir uns wieder sehen.
Bis dahin, lebt wohl!
Euch hier behalten zu wollen, obwohl ihr doch gehen müsst?
Euch an den neuen Erfahrungen und Eindrücken zu hindern, die vor euch liegen?
Mir bleibt nur, euch zwei Dinge zu wünschen:
Haltet in eurer neuen Umgebung die Augen stets offen und reserviert uns irgendwo einen Platz, der uns vom Schleier des Vergessens bewahrt.
Schließlich war die Zeit, die wir zusammen mit Lachen, Diskutieren, Philosophieren, Trinken und Zuhören verbracht haben, viel zu wertvoll.
Ich hoffe, dass wir damit in ein paar Jahren weitermachen können.
Leider bin ich Realist und weiß, dass ihr euch ändern werdet, oder besser gesagt:
Das neue Umfeld wird es tun.
Deshalb wünsche ich mir noch eine dritte Sache:
Lasst euch so weit verändern, wie es euch wirklich weiterhilft,
aber sorgt dafür, dass der Kern unserer Freundschaft erhalten bleibt, bis wir uns wieder sehen.
Bis dahin, lebt wohl!
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Donnerstag, 28. September 2006
Ich schrei so laut ich kann!!!
tobi-wan, 01:05h
Hey Leute, ich will jetzt hier auch mal was schreiben, weil das Rumgejammere vom Admin ja echt nicht mehr zu ertragen ist!
Wer ich bin, sage ich euch lieber nicht, denn sonst würde diese Seite unter dem Ansturm meiner vielen attraktiven weiblichen Fans zusammenbrechen. Nur so viel:
Ich bin der Frontsänger einer unglaublich erfolgreichen deutschen Rockband aus Magdeburg, trage eine super-geile und unglaublich trendige Frisur (sagt zumindest meine Stylistin) und sorge zusammen mit meinen drei Band-Kollegen ständig dafür, dass die Mädels auf unseren Konzerten in Ohnmacht fallen und uns ihre BHs auf die Bühne schmeißen (vermutlich weil sie selber noch keine brauchen...).
Ich finde das so toll, ständig diese "Ich will ein Kind von Dir Plakate".
Dumm nur, dass die meisten von den Mädchen so um die 13 sind, verdammt. Ich meine, mir wäre das ja egal, schließlich würde es denen dann auch nichts ausmachen, dass ich noch keine Haare am Sack habe, aber unser Manager verbietet es, die mit aufs Zimmer zu nehmen.
Und überhaupt ist der voll gemein zu uns, ich meine, wir sind doch Rockstars. Warum dürfen wir dann keine Drogen nehmen und Hotelzimmer demolieren?
Also bitte versteht mich nicht falsch, wir haben natürlich trotzdem schon krass viel Lebenserfahrung.
Das merkt man ja schließlich an den Inhalten unserer Songs.
Ok, wir schreiben die zwar fast nie selber, aber wir sagen den Autoren immerhin, wo es lang gehen soll und lassen sie an unserer extrem großen Lebenserfahrung teilhaben.
Boah, aber eigentlich sind die auch voll gemein zu uns.
Habe letztens einen eigenen Song geschrieben, und der wurde sofort abgelehnt.
Er hieß: "Mein erster Samenerguss" und war voll geil. Menno.
Wer ich bin, sage ich euch lieber nicht, denn sonst würde diese Seite unter dem Ansturm meiner vielen attraktiven weiblichen Fans zusammenbrechen. Nur so viel:
Ich bin der Frontsänger einer unglaublich erfolgreichen deutschen Rockband aus Magdeburg, trage eine super-geile und unglaublich trendige Frisur (sagt zumindest meine Stylistin) und sorge zusammen mit meinen drei Band-Kollegen ständig dafür, dass die Mädels auf unseren Konzerten in Ohnmacht fallen und uns ihre BHs auf die Bühne schmeißen (vermutlich weil sie selber noch keine brauchen...).
Ich finde das so toll, ständig diese "Ich will ein Kind von Dir Plakate".
Dumm nur, dass die meisten von den Mädchen so um die 13 sind, verdammt. Ich meine, mir wäre das ja egal, schließlich würde es denen dann auch nichts ausmachen, dass ich noch keine Haare am Sack habe, aber unser Manager verbietet es, die mit aufs Zimmer zu nehmen.
Und überhaupt ist der voll gemein zu uns, ich meine, wir sind doch Rockstars. Warum dürfen wir dann keine Drogen nehmen und Hotelzimmer demolieren?
Also bitte versteht mich nicht falsch, wir haben natürlich trotzdem schon krass viel Lebenserfahrung.
Das merkt man ja schließlich an den Inhalten unserer Songs.
Ok, wir schreiben die zwar fast nie selber, aber wir sagen den Autoren immerhin, wo es lang gehen soll und lassen sie an unserer extrem großen Lebenserfahrung teilhaben.
Boah, aber eigentlich sind die auch voll gemein zu uns.
Habe letztens einen eigenen Song geschrieben, und der wurde sofort abgelehnt.
Er hieß: "Mein erster Samenerguss" und war voll geil. Menno.
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Montag, 25. September 2006
Die Frau hinter der Theke
tobi-wan, 23:57h
Wenn sie lächelte (und das tat sie oft), dann sah das immer sehr erfrischend aus und steckte die meisten an.
Sie schenkte ihr Lächeln fast jedem Gast, der an ihre Theke kam und etwas bestellte.
Natürlich hatte sie ihren Job nicht nur wegen des Lächelns, sondern sehr wahrscheinlich auch aufgrund ihrer fantastischen naturblonden Haare und den weiblichen Rundungen an genau den richtigen Stellen.
All das trug dazu bei, dass von Tag zu Tag mehr männliche Gäste in die Bar kamen, was natürlich besonders den Chef freute (weniger froh hingegen machte ihn, dass sie ihn anschießend nicht noch für einige Stunden in seinem Büro besuchte).
Doch am glücklichsten machte die Männer ihr Gedächtnis, so komisch das auch klingen mag.
So konnte sie sich die Namen aller Gäste merken,
die mehr als drei Mal an ihrer Theke Platz genommen hatten. Sie kam dann immer auf einen zu, begrüßte ihn mit seinem Namen und setzte dabei dieses bezaubernde Lächeln auf, welches offensichtlich die Fantasie eines jeden Gastes beflügelte.
Das Lächeln verstummte erst, wenn draußen schon die Vögel mit ihrem Gezwitscher begannen, die Musik drinnen verstummte und der letzte Gast die Bar verlassen hatte. Dann wurde ihr Gesicht seltsam ausdruckslos und sie machte sich, nachdem sie geputzt hatte, auf den Heimweg.
So vergingen Monate, die Gäste kamen, sie lächelte, ganz tapfer, weiter und weiter.
Kein Wunder, dass niemand bemerkte, wie sie dünner wurde.
Und dass ihr manchmal ein Glas runter fiel, weil sie das Zittern ihrer Hände nicht mehr kontrollieren konnte, darüber sah jeder Gast hinweg, denn schließlich lächelte sie dabei. Als dann eines Abends ein Mann an der Stelle stand, von wo aus sie sonst immer gestrahlt hatte,
da beschwerten sich die Gäste beim Chef persönlich und wollten wissen, wo sie abgeblieben war. Der konnte darauf nur immer wieder sie selbe Antwort geben:
Sie hat aufgehört zu lächeln.
Sie schenkte ihr Lächeln fast jedem Gast, der an ihre Theke kam und etwas bestellte.
Natürlich hatte sie ihren Job nicht nur wegen des Lächelns, sondern sehr wahrscheinlich auch aufgrund ihrer fantastischen naturblonden Haare und den weiblichen Rundungen an genau den richtigen Stellen.
All das trug dazu bei, dass von Tag zu Tag mehr männliche Gäste in die Bar kamen, was natürlich besonders den Chef freute (weniger froh hingegen machte ihn, dass sie ihn anschießend nicht noch für einige Stunden in seinem Büro besuchte).
Doch am glücklichsten machte die Männer ihr Gedächtnis, so komisch das auch klingen mag.
So konnte sie sich die Namen aller Gäste merken,
die mehr als drei Mal an ihrer Theke Platz genommen hatten. Sie kam dann immer auf einen zu, begrüßte ihn mit seinem Namen und setzte dabei dieses bezaubernde Lächeln auf, welches offensichtlich die Fantasie eines jeden Gastes beflügelte.
Das Lächeln verstummte erst, wenn draußen schon die Vögel mit ihrem Gezwitscher begannen, die Musik drinnen verstummte und der letzte Gast die Bar verlassen hatte. Dann wurde ihr Gesicht seltsam ausdruckslos und sie machte sich, nachdem sie geputzt hatte, auf den Heimweg.
So vergingen Monate, die Gäste kamen, sie lächelte, ganz tapfer, weiter und weiter.
Kein Wunder, dass niemand bemerkte, wie sie dünner wurde.
Und dass ihr manchmal ein Glas runter fiel, weil sie das Zittern ihrer Hände nicht mehr kontrollieren konnte, darüber sah jeder Gast hinweg, denn schließlich lächelte sie dabei. Als dann eines Abends ein Mann an der Stelle stand, von wo aus sie sonst immer gestrahlt hatte,
da beschwerten sich die Gäste beim Chef persönlich und wollten wissen, wo sie abgeblieben war. Der konnte darauf nur immer wieder sie selbe Antwort geben:
Sie hat aufgehört zu lächeln.
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