Sonntag, 26. November 2006
Seht her!
Auf der Tanzfläche, da war er Gott.
Er führe keine Bewegungen aus, sondern erschuf sie.
Seine Partnerin hatte gar keine andere Wahl, als ihm bedingungslos zu folgen.
Sein Lächeln saß auch dann perfekt, wenn er auf der Fläche mit einem Konkurrenten zusammenstieß. Er ließ nicht zu, dass sein makelloses Gesicht der Verachtung Ausdruck verlieh, die dann in ihm aufkeimte.
Es ist überflüssig, lange darauf hinzuweisen, dass ihm keine Fehler unterliefen.
Wenn ein Schritt falsch gesetzt wurde, dann lag das an seiner Partnerin.
Anschließend, in der Kabine, nachdem er sie energisch auf ihr Fehlerverhalten hingewiesen hatte, da keimte fast so etwas wie Mitleid in ihm auf, denn schließlich konnte sie ja nichts für ihre Talentlosigkeit. Sein Ziel war es nun mal, alle Augen im Saal auf sich gerichtet zu haben, sie seinem schöpferischen Akt beiwohnen zu lassen, seine Zuschauer geistig niederknien zu sehen angesichts der Vollkommenheit, die er ihnen bot.
Gut, dass sie nicht sahen, wie er nach dem Pinkeln meist darauf verzichtete, sich die Hände zu waschen.

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loool tobi, das ende is ja wirklich herrlich ^^

aber das thema hatten wir ja gestern erst, tanzen is ein gefährlicher job im bezug auf sowas ...

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LÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖL!!!
Ich weiß, wen du meinst!!

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und ich wills auch wissen tobiiii:)

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